Arsene Lupin
Aus Badmovies.de
Frankreich 2004, 126 min, FSK 12 (DVD 16)
Regie: Jean-Paul Salome
Darsteller: Romain Duris (Arséne Lupin), Kristin Scott Thomas
(Josephine Gräfin von Cagliostro), Eva Green (Clarisse), Pascal
Greggory (Beaumagnan), Robin Renucci, Mathieu Carrière, Philippe
Lemiere, Patrick Toomey
In der Normandie, anno 1882 - der kleine Arséne muss erleben, wie
sein Vater, der seine Brötchen offiziell als Karatelehrer (!)
verdient, als Dieb von der Polizei gejagt wird und auf der Flucht,
offenbar von einem Komplizen, ermordet wird. Die missgünstige
Restsippschaft wirft Arséne samt Mutter Henriette (der man
nachträgt, erheblich unter Stand geehelicht zu haben) aus dem
Haus... Fünfzehn Jahre später ist aus Arséne selbst ein Dieb
geworden, aber auch ein Gentleman vom Scheitel bis zur Sohle, der
wie einst sein Vater ausschließlich die Reichen und Begüterten um
ihre Besitztümer erleichtert. Als er seine im Hospital
dahinsiechende Mutter besucht, wird er von der Polizei verfolgt -
Henriette erleidet einen Herzanfall und stirbt. Beim Begräbnis
trifft Arséne auf seine Kusine Clarisse, die ihn heimlich (unter
der Identität eines Boxlehrers für ihren Vater) wieder ins
Familienschloss einführt. Doch der Schlossherr ist nicht koscher -
Arséne beschattet ihn bei einem Geheimtreffen einer
monarchistischen Verschwörertruppe, die hinter drei Kruzifixen her
ist, die den Weg zum verschwundenen königlichen Schatz weisen, und
nebenher eine attraktive Dame mittleren Alters, Josephine Gräfin
von Cagliostro, eine Rivalin auf dieser Schatzsuche, als Hexe und
"böse Kreatur" brandmarken und unbürokratisch zum Tode verurteilen.
Arséne rettet Josephine das Leben und gerät in den Bann der
geheimnisvollen Frau. Für sie stiehlt er zwei der gesuchten
Kruzifixe, doch Josephine will zunächst nicht mit ihm
zusammenarbeiten - das gibt sich aber schnell, da Josephine Arsénes
Talente durchaus brauchen kann, um das dritte Kreuz aus dem Louvre
zu stehlen. Die Monarchistenriege gibt sich aber nicht geschlagen
und hetzt der Konkurrenz Beaumagnon, selbst einstmaliger Geliebter
der Gräfin, auf den Hals, der prompt Arséne beim Louvre-Coup
zuvorkommt, ihm eine Falle stellt und die Augen über Josephine zu
öffnen versucht. Es gelingt dem Meisterdieb, sich aus Josephinese
Bann zu lösen und auf eigene Rechnung die Schatzjagd zu betreiben,
was aber nur bedeutet, dass er zwei Gegner hat, die vor nichts
zurückschrecken. Auch nicht vor Clarisse, in die Arséne verliebt
ist und die sein Kind erwartet...
Der Film: Wieder einmal aufwendiger französischer Genre-Kintopp,
der seine Deutschlandpremiere auf dem letztjährigen Fantasy Film
Fest feierte. Der Meisterdieb "Arséne Lupin" ist eine legendäre
französische Romanfigur, die 1905 von Maurice Leblanc erdacht
wurde, um dem britischen Detektiv Sherlock Holmes Konkurrenz zu
machen und dank etlicher Romane und Kurzgeschichte zu einer
französischen Nationalinstitution wurde - wie viele nationale
Institutionen allerdings eine solche, der außerhalb der Grenzen
ihres Heimatlandes nicht wirklich überwältigende Aufmerksamkeit
zuteil wurde.
Das hinderte französische Filmproduzenten und "Belphegor"-Regisseur
Jean-Paul Salomé allerdings nicht daran, eine großangelegte
Filmadaption des Stoffes, die sich lose am ersten "Lupin"-Roman zu
orientieren scheint (man mag mir vergeben, dass ich "Lupin" nie
gelesen habe - man kann sich nicht um alles kümmern), auf die Beine
zu stellen. Nun ist das neue französische Kino so 'ne Sache.
Prinzipiell begrüsse ich zwar, dass die Franzosen mittlerweile auf
den Trichter gekommen sind, die Leinwände dieser Welt nicht mehr
nur mit intellektuellem Kopfkino a la Chabrol & Co. zu
beschicken, sondern sich auch anderen Genres zu öffnen,
andererseits hat mich kaum etwas dieser, hm, "anti-nouvelle vague"
wirklich vom Hocker gerissen - ich kann mit Gaspar Noés
schwermütigen Gewaltstudien wie "Irreversibel" genauso wenig
anfangen wie mit überkandideltem substanzlosem eye candy-Firlefanz
wie "Atomik Circus" (die rühmliche Ausnahme ist natürlich Alexandre
Ajas Horrorbreitseite "High Tension"; Luc Besson-Produktionen lasse
ich mal außen vor, der Kerl pflegt seinen persönlichen Stil ja
schon seit ewigen Zeiten und gehört nicht zu dieser neuen
Generation Filmemacher). Wenn dann also ein Klassiker der populären
Literatur (und als solchen muss man "Lupin" betrachten) so
aufgemotzt wird, dass man die Adaption auf dem FFF laufen lassen
kann, gehen bei mir die Alarmglocken der Skepsis los...
Und - was soll ich Euch sagen? Die Skepsis war völlig berechtigt.
"Arséne Lupin" ist kein völliger Schuss in den Ofen, aber auch kein
Film, den ich auch nur halbherzig weiterempfehlen würde. Trotz
allen betriebenen Aufwands erweist sich der Streifen als
konzeptionelle Totgeburt. Ich kann, wie erwähnt, keinen Vergleich
zur literarischen Vorlage ziehen und ziehe daher nur den Film an
sich ins Kalkül - und der versucht einfach zu viel, um auch nur in
einer Teildisziplin erfolgreich sein zu können. "Arséne Lupin"
möchte sein - ein raffinierter Thriller mit unerwarteten Drehungen
und Wendungen, ein Kostümfilm mit zeitgemäßem Kolorit, ein
Martial-Arts-Actionfilm mit Stuntwork und Explosionen und eine
Fantasy-Abenteuergeschichte im "Indiana Jones"-Stil. Kann nur in
die Binsen gehen, geht auch (ziemlich) in die Binsen. Die
verschiedenen Genrebestandteile fügen sich zu keinem runden
Gesamtbild zusammen, sondern verleihen, und das betrifft sowohl das
Script als auch die filmische Umsetzung, dem Film nur einen
insgesamt recht konfusen Gesamteindruck.
Konfus ist vor allen Dingen aber doch das Drehbuch - der Film ist
sich nie einig, ob er nun die Verschwörung der Monarchisten, die
dämonische Präsenz der vielleicht unsterblichen Gräfin, Arsénes
Liebesleid oder die Abenteuergeschichte um den Königsschatz in den
Mittelpunkt stellen will, die Folge ist dann natürlich, dass die
diversen Subplots belanglos vor sich hin plätschern und keine Fahrt
aufnehmen. Es hängt zwar alles irgendwie miteinander zusammen (des
öfteren aber nur sehr gezwungen - was sich die Königlichen
überhaupt davon versprechen, den Schatz zu bergen, bleibt offen.
Ich spekuliere wüst ins Blaue, dass sie mit der Penunze einen
Staatsstreich finanzieren wollen, der die verhasste Republik
hinwegfegen soll. Nicht, dass irgendjemand auch nur ein
Sterbenswörtchen in der Richtung verlautbaren würde, aber die
Alternative wäre, dass die Verschwörer darauf hoffen, ob der
Bergung des Schatzes vom begeisterten Volk sofort zu Chefs
ausgerufen zu werden, und das ist mir selbst für einen
Franzosenfilm zu dämlich). Selbstredend tun sich einige Plotholes
auf (immerhin hat man Arséne eine halbseidene Begründung für seine
- überschaubaren - Martial-Arts-Fähigkeiten mitgegeben, auch wenn
ich erstens bezweifele, dass man als Karatelehrer 1882 in der
französischen Provinz sein Auskommen haben konnte und es zweitens
nicht erklärt, warum jeder Krethi und Plethi in dem Film die Hand-
und Fußkanten schwingen lassen kann), aber das ist noch nicht mal
mein Hauptproblem mit Film und Script - das besteht vielmehr darin,
dass dem beiden deutlich erkennbar eine Straffung nicht geschadet
hätte; über zwei Stunden Laufzeit ist für den Film einfach zu lang.
Zwar bemüht sich der Film durch seine Vielzahl an Drehbuchwendungen
und erhofften Action-Set-Pieces über die Laufzeit zu retten, aber
es hilft nichts - spätestens nach einer Stunde sieht man sich als
Zuschauer ersten Ermüdungserscheinungen ausgesetzt und stellt dann
entsetzt fest, dass man gerade mal die Halbzeitmarke erreicht hat.
Salomé kann dem Film einfach nicht den nötigen Kick verpassen, der
seine Actionszenen von Laufzeitfüllern zu Aha-Momenten macht;
obwohl der Streifen eigentlich keinen echten Leerlauf hat, reißt er
nicht mit (wenn ich das mit "Indiana Jones" vergleiche... und wo
ich grad dabei bin - es ist LÄCHERLICH, wenn ich eine völlig
spannungs- und witzlos inszenierte "Enthüllungsszene" mit
"awe-inspiring" symphonischer Musik zuknalle, als würde Indy grad
die Bundeslade öffnen). Ihr seht schon, ich kann Drehbuch- und
Regiekritik da nicht deutlich voneinander abgrenzen, die
Problematik trifft auf beide Baustellen zu. Überdies nervt der Film
auch durch das "Rückkehr des Königs"-Syndrom und hat ungefähr vier
bis fünf Enden zuviel...
Okay, wir haben also gelernt - mit dem verquasten Drehbuch kann
Regisseur Salomé nichts anfangen, dafür aber mit den 23 Millionen
Euro, die man ihm zum Verjuxen in die Hand gedrückt hat. Optisch
macht den Franzosen in Europa, zugegeben, kaum einer was vor. Der
Streifen ist ein Augenschmaus, da gibt's nix. Die Kameraführung ist
opulent und abwechslungsreich, die Kostüme unglaublich aufwendig
(und der echte Schmuck wurde von Cartier geliefert, also auch
dahingehend kein Grund zur Klage), die Sets toll (viel wurde on
location gedreht, so erhielt die Produktion die überhaupt
allererste Drehgenehmigung für den Pariser Place de l'Opera) - der
Aufwand an Spezialeffekten hielt sich in Grenzen (mit den Wundern
der Computertechnik wurden hauptsächlich Anachronismen in der
Pariser Szenerie wegretuschiert und die pyrotechnischen
Extravaganzen etwas aufgepeppt) - "Arséne Lupin" bietet eye candy
der anderen, altmodischen Art - anstatt alles vom Rechner hexen zu
lassen, ging man hier den umgekehrten Weg und suchte primär nach
Möglichkeiten, das Frankreich des beginnenden 20. Jahrhunderts
"live" filmen und demzufolge auch besser mit "Leben" füllen zu
können. Der Film ist ohne Frage wunderschön anzuschauen.
Nur leider ist er eben ziemlich seelenlos - das Script macht's, wie
gesagt, dem Regisseur dank der zahllosen Vertändelungen nicht
einfach und der Regisseur selbst scheitert größtenteils auch an den
Actionszenen - die wirken oft einfach nur aufgesetzt, langweilig
gefilmt, schwach choreographiert (dafür dürfen sich die Darsteller
rühmen, ihre Martial-Arts-Versuche ohne Double durchgeführt zu
haben) und trotz des sichtlichen Willens zur "grandeur" meist zu
unspektakulär. Einzig einige für FSK-12-Verhältnisse beinahe schon
erstaunliche Ruppigkeiten (durchgeschnittene Kehlen, blutige
Schusswunden) sorgen für ein wenig, äh, Aufheiterung beim ansonsten
beinahe sanft entschlafenden Rezensenten (die DVD ist übrigens mit
blauem FSK-16-Siegel versehen. Muss wohl an Trailern liegen).
Gefreut hätte ich mich, wenn ich das zugeben darf, über eine
Nacktszene von Kristin Scott Thomas - die ist zwar in den
Vierzigern, aber sehr erfreulich anzuschauen. Aber man kann halt
nicht alles haben, was man will...
Die Musik von Debbie Wiseman ist stellenweise etwas übertrieben -
da wird (wie schon angeklungen ist) ein Scope vorgegaukelt, den der
Film nun mal nicht hat (oder nur höchst selten). Ohne Film dürfte
das aber für Freunde großer Filmthemen aber gut anhörbar sein.
Die Darsteller geben ihr bestes - Romain Duris (bislang kaum in
international bekannten Filmen aufgefallen) geht in der Rolle des
wandlungsfähigen Gentleman-Gauners voll auf, wenngleich ich mir
einen etwas charismatischeren Akteur gewünscht hätte, Pascal
Greggory ("Bartholomäusnacht", "Jeanne D'Arc", in einer Rolle, in
der ich mir auch Jean Reno gut hätte vorstellen können) überzeugt
als sein undurchsichtiger Gegenspieler Beaumagnon, Kristin Scott
Thomas ("Der englische Patient", "Der Pferdeflüsterer") ist als
geheimnisvolle Gräfin Cagliostro herausragend und in jeder Hinsicht
das Highlight des Streifens, und auch Eva Green ("Königreich der
Himmel") in der relativ kleinen, aber wichtigen Rolle der
Clarissese gefällt, auch wenn ihr Spiel etwas lebhafter sein
könnte. In Nebenrollen tummeln sich Robin Renucci ("Taking Sides -
Der Fall Furtwängler") als Clarisseses schuftiger Vater, Mathieu
Carrìere ("Tears of Kali", "Die flambierte Frau") als
hoffnungsvoller Möchtegern-Monarch, in seiner letzten Filmrolle
Philippe Lemaire ("Angelique") als Kardinal im Rolli und der
physisch eindrucksvolle Patrick Toomey ("Young Indiana Jones") als
Josephines Mann für's Grobe.
Bildqualität: Sunfilm spendiert dem Streifen eine
2-Disc-Collector's Edition. Auf Disc 1 befindet sich ausschließlich
der Hauptfilm (kurioserweise übersprang mein United-Player gleich
mal das Menü und startete den Film direkt. Tut der sonst nie...
Dafür hing er sich dann beim Layerwechsel auf) mit untertiteltem
Audiokommentar des Regisseurs. Die Bildqualität (anamorphes
2.35:1-Widescreen) ist über alle Zweifel erhaben. Schöne, lebendige
Farben, gute Detail- und Kantenschärfe, gefälliger Kontrast und
eine unauffällige Kompression. Hier gibt's wenig auszusetzen.
Tonqualität: Der Konsument kann zwischen der deutschen
Synchro-Fassung in Dolby 5.1 und dts ES und dem französischen O-Ton
in Dolby 5.1 wählen. Ausnahmsweise (kann an meinen Kopfschmerzen
liegen) war ich heute mit der deutschen Sprachfassung zufrieden -
die ist gut ausgefallen, wirkt von den Sprechern treffend besetzt,
bietet ausgezeichnete Sprachqualität und lässt die Musik gut
wirken, die Soundeffekte könnten womöglich etwas fetter klingen.
Trotzdem insgesamt ein sehr guter Audiotrack.
Extras: Hier punktet das Package mit der Zusatz-Disc. Ein knapp
einstündiges Making-of beleuchtet verschiedene Phasen der
Dreharbeiten und beinhaltet viel Interview-Material mit
Darstellern, Regisseur und Produzent (natürlich auf der eher
glorifizierenden Seite), knapp 20 Minuten kann man sich mit vom
Regisseur kommentierten Vergleichen zwischen Storyboard und
endgültiger filmischer Umsetzung beschäftigen, zehn Minuten
Probeaufnahmen mit Romain Duris und eine knappe Stunde Kostüm- und
Make-up-Tests und -Konzeption schließen sich an (alles von Salomé,
untertitelt, kommentiert). Unter "Behind the Scenes" verbergen sich
nicht etwa unkommentierte Drehaufnahmen, sondern kurze
Promo-Filmchen zu verschiedenen Aspekten des Films mit
Interviewsnippets (teilweise überschneidend zum Making-of), ein
Assortment an Trailern und Teasern rundet die Scheibe ab. Leider
fehlen Standards wie Bio- und Filmographien. Auf Disc 1 findet
sich, wie erwähnt, ein Audiokommentar des Regisseurs. Bemerkenswert
ist übrigens auch die Verpackung, für die mir leider der technische
Fachbegriff fehlt. Es handelt sich um eine Art "Ausziehbox", in der
die beiden DVDs in seperat herausziehbaren Halterungen liegen, von
der Größe her liegt das auf dem Level mit einem Amaray-Schuber.
Fazit: Ich hatte es befürchtet - "Arséne Lupin" ist mal wieder ein
schönes Beispiel für die "viel Rauch um Nichts"-These bzw übersetzt
der Beleg dafür, dass man mit 23 Millionen Öre und einer
unverwüstlichen (da schon oft verfilmten) Literaturvorlage noch
nicht automatisch einen sehenswerten Film hinbekommt. In gewisser
Weise erinnerte mich "Arséne Lupin" an "The Musketeer", die von
Peter Hyams versuchte europäisch produzierte Aufpäppelung des
Dumas'schen Musketier-Themas, der aber trotz vielleicht größerer
inhaltlicher Bräsigkeiten wenigstens flotter inszeniert war.
"Lupin" plätschert dagegen einfach nur in seinem gebremsten Tempo
vor sich hin - vieles am Film schreit zwar laut "ICH BIN EIN
GROSSER FILM", aber da schwindelt er eben einfach. Er wäre
furchtbar gern einer und hat zumindest formal nicht die
schlechtesten Voraussetzungen dafür (die schwelgerische
Ausstattung, die großartige Optik und größtenteils gut aufgelegte
Stars), aber halt auch ein trotz aller Klimmzüge gleichermaßen
belangloses wie irritierendes Script, vor dem der Regisseur
praktisch kampflos kapituliert. Das kann man sich zwar ansehen,
ohne sich verzweifelt die Augen aus dem Kopf zu kratzen, muss man
aber nicht. Immerhin, die Box ist schön, Verpackungsfetischisten
(und Franko-Komplettisten) mögen also zuschlagen. Die breite
Mehrheit sollte aber zumindest erst mal 'ne Probeausleihe beim
Videoverleiher des geringsten Misstrauens vornehmen. Könnte Geld
sparen.
Update:
Man unterrichtet mich soeben, dass Papa Lupin mitnichten anachronistisch dem Karate frönt, sondern eine traditionelle französische Kampfsportart namens "Savaté" betreibt (eine Mischung aus Fecht- und Faustkampf). I stand corrected, aber man kann ja auch wieder nicht alles wissen. Zumindest also ziehe ich meinen diesbezüglichen Einwand zurück und behaupte von Stund an das blanke Gegenteil...
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