Carnosaurus 2

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Carnosaur – Attack of the Raptors
Carnosaurus 2 – Attack of the Raptors

Originaltitel: Carnosaur 2
Alternative Titel: Carnosaur – Attack of the Raptors

USA 1995, 83 min, FSK 18

Credits

Cast:

John Savage (Jack Reed)
Cliff De Young (Major Tom McQuade)
Ryan Thomas Johnson (Jesse Turner)
Rick Dean („Monk” Brody)
Arabella Holzbog (Sarah Rawlins)
Miguel A. Núñez Jr. (Ed „Moe” Moses)
Don Stroud (Ben Kahane)
Neith Hunter (Joanne Galloway)
Guy Boyd (Joe Walker)

Crew:

Regie: Louis Morneau
Drehbuch: Michael Palmer
Kamera: John B. Aronson
Schnitt: Roderick Davis, Lorne Morris
Musik: Ed Tomney
Production Design: Robert de Vico
Spezialeffekte: John Buechler, Anthony Doublin
Produzent: Roger Corman
Ausführender Produzent: N.A.
Produktion: New Horizons Pictures


Vorwort

Achtung, FSK18-Review. Nicht geeignet für Kinder und Senioren über 100.

Letzthin mussten wir konsterniert feststellen, dass Roger Cormans „Jurassic Park“-Ripoff Carnosaurus wenig taugt, grade auch aus Trashologen-Perspektive; die hysterisch komisch dämliche Story, die schädelsprengend lächerlichen Dino-Puppen und die saftigen Splattereffekte konnten nicht über die Geschwätzigkeit und Lahmarschigkeit des Filmes hinwegtäuschen. Trotzdem, der Streifen war zu seiner Zeit erfolgreich genug, ein Sequel nach sich zu ziehen – ganze zwei Jahre, bevor Spielberg „The Lost World: Jurassic Park“ ins Land schickte (selbst mit Carnosaurus 3 war Corman schneller). Diesmal aber direkt auf Video…

Während Adam Simon auf Dokumentarfilme umstieg, nachdem er den ersten Teil als Drehbuch- und Regieverbrecher gekonnt in den Urzeitsand gesetzt hatte, übernahm diesmal Louis Morneau. Als Regisseur zumindest, für das Drehbuch war ein gewisser Michael Palmer zuständig, dessen Filmographie ansonsten bloss „Watchers III“ zu bieten hat, die Fortsetzung einer Dean-Koontz-Verfilmung (in meiner übersprühenden Fantasie stelle ich mir vor, dass das der Michael Palmer ist, der die – beschissene – Romanvorlage zum – ausgezeichneten – Hugh-Grant-Vehikel „Extreme Measures“ verfasst hat. Palmer wird übrigens auch als Second Unit Director aufgeführt). Morneau stand schon seit Anfang der Neunziger im Dienste Cormans und hat sich über die Jahre als halbwegs solider B-Filmer etabliert, auf dessen Konto bis heute Streifen wie „Soldier Boyz“, „Bats“, The Hitcher II oder „Joy Ride: Dead Ahead“ (die Fortsetzung zu John Dahls „Joy Ride“, bloss nicht verwechseln) gehen. Der James-Belushi-Zeitreise-Streifen „Retroactive“ ist sogar ziemlich gut. Und da die Gummisaurier vom letzten Mal wieder dabei sind (Roger Corman, Recycling-Spezialist), bin ich doch ganz optimistisch, was den Film anbelangt…

Inhalt

Waller, besessener Cowboyfan, war nie mehr derselbe, nachdem er „Brokeback Mountain“ gesehen hatte.

Willkommen in der militärisch genutzten Uranium-Mine (so heisst es in der deutschen Synchro, aber nennt man das Zeug nicht einfach Uran?) von Yucca Mountain (gleich neben den Yucca Flats), resp. irgendwo in den Gängen in den unteren Ebenen der Anlage, wo ein minderer Arbeiter namens Waller nach dem Rechten sieht und feststellt, dass irgendwer (oder irgendetwas) Kabel aus der Wand gerissen hat. Kaum hat er das über Funk im Kontrollraum gemeldet, sieht er sich einem Raptoren-POV gegenüber und wird filetiert.
Unwissend, was da grad passiert ist, wird Joe Walker runtergeschickt, um einen Blick auf den Schaden zu werfen. Er findet Wallers Cowboyhut und entdeckt dann… keine Urzeitechsen, sondern seinen Teenager-Neffen Jesse, der mit seinem Kumpel Davey für Tunnelarbeiten bestimmtes Dynamit aus einem Lagerraum hat stehlen wollen. Jesse (eine Art Edward Furlong fürs kleine Budget): „Wir wollten doch nur ’n bisschen Spass haben!“

Joe schickt Davey nach Hause und nimmt Jesse mit nach oben, wo er seinen Vorgesetzten Hal von dem Totalschaden unterrichtet. Hal gibt die Anweisung, vorerst alles geheim zu halten (wieso auch immer), während er ein Reparatur-Team kommen lässt.
Jesse unterhält sich inzwischen mit Staplerfahrer Ed und darf sich sogar ans Steuer des Gefährts setzen. Ed zeigt ihm einen Hebel und erklärt: „Diesen Hebel darfst du auf keinen Fall verstellen, er öffnet die Automatik-Türen. Dahinter geht es fünfundvierzig Meter direkt nach unten.“
Mei, ich frage mich, ob das noch mal eine Rolle spielen wird.

“Ich bin Major Tom. Ich hab vergessen, meine Protein-Pillen zu nehmen.“

Wenig später redet Joe in der Kantine Jesse ins Gewissen und beschuldigt ihn, die Kabel kaputt gemacht zu haben. Inzwischen geht Sam, der Koch, auf den Hinterhof, weil er meint, Kojoten würden in den Mülltonnen rumwühlen. Den Lärm verursacht allerdings ein Raptor, der sich den Smutje prompt greift. Die Leute in der Kantine erschrecken ob dessen Todesschreie, da fällt dramaturgisch günstig das Licht aus und wirft der Saurier die leblose Leiche des toten Sam durchs Fenster. Es folgt ein fröhliches Gemetzel, in dessen Verlauf alle Anwesenden aus dem evolutionären Wettbewerb getilgt werden; bloss Jesse entkommt dem Massaker, indem er sich in einer Ecke verkriecht.

Nächster Tag, der nächstgelegene Flughafen. Hal hat vorhin gesagt, er lasse ein Reparaturteam kommen, eben dieses kriegen wir jetzt vorgestellt:

  • Ben Kahane: Alter Sack mit Halbglatze und Augenklappe, ist der Boss der Truppe. Der Typ Mensch, der früher sicher in der Armee diente und mit Freude an der Arbeit Schlitzaugen abgeschlachtet hat.
  • Jack Reed: Gespielt von John Savage, unserem topgebillten Star, und damit Held der Chose. Abgehalftert (Dreitagebart, lange Haare) und mit einem Trauma belastet (kommt noch, kommt noch).
  • “Monk“ Brody: Ein Schrank von Kerl, hat nur das eine im Kopf: „Kannst du dir das vorstellen, ich war mit der Kleinen grade wunderbar zugange, da klingelt plötzlich das Telefon. Ich hab natürlich sofort gedacht, meine Frau ist am anderen Ende der Leitung, und auf einmal ging nichts mehr, er ist einfach zusammengefallen.“
  • Ed „Moe“ Moses: Computer-/Technikexperte und Quotenschwarzer. Eindeutig unser Final Boy.
  • Sarah Rawlins: Die Frau.
Von links nach rechts: Reed, Kahane, Moe, Major McQuade, Rawlins, Monk.

Bestellt wurde das Team von Major Tom McQuade (der nicht so aussieht, als habe er jemals im Leben Feindberührung gehabt; der gehört eher zur Sesselpupser-Fraktion. Eine Uniform trägt er auch nicht). Sachlage: In der Uraniummine von Yucca Mountain ist was kaputt: „Die Anlage ist brandneu und hochkompliziert. Deswegen hatten wir natürlich die typischen Startschwierigkeiten und vergangene Nacht ist nun wieder ein Problem aufgetreten. Deshalb sind sie heute hier.“
Reed: „Was ist das für ein Problem?“
Major McQuade: „Wir sind uns da nicht so sicher. Im Kommunikationssystem stimmt irgendwas nicht, wurde mir gesagt.“
Nachdem noch schnell etabliert wurde, dass Grossmaul Monk ein Problem mit Autoritäten hat (er und der Major werden noch die besten Freunde), geht’s mit dem Hubschrauber in die Lüfte. Monk hat seinen tragbaren Kassettenrekorder dabei und spielt Wagners „Ritt der Walküren“. Wenn’s ihm Spass macht…

Galloway, die Pilotin, landet den Vogel, nachdem sich rausgestellt hat, dass keiner von der Uraniummine auf Funksprüche reagiert. Kann nur ein gutes Zeichen sein. Der Major führt Augenklappen-Kahane und Techno-Spezialist Moe zum elektronisch gesicherten Haupttor. Selbiges öffnet sich automatisch, nachdem Moe an der Schalttafel mit roher Gewalt einen Kurzschluss ausgelöst hat. (Weil elektronische Schlösser genau so funktionieren.)
Der Kontrollraum sieht aus, als seien ein Tornado, der dritte Weltkrieg und ein Rockstar gleichzeitig durchgezogen. Alles ist kaputt, der Computer verweigert die Arbeit. Kahane: „Wisst ihr, ich hab den Eindruck, hier liegt etwas mehr vor als ein Systemfehler.“

Inzwischen schauen sich Reed, Monk und Rawlins auf dem Gelände um und finden die Kantine vor, wie die Dinos sie nach dem letzten Massaker zurückgelassen haben. Aber sie entdecken auch Jesse, der unter Schock steht und zurzeit nicht ansprechbar ist. Sie bringen ihn in die Krankenstation, wo eine spontane Krisensitzung einberaumt wird. Angesichts der Tatsache, dass die ganze Anlage verwüstet ist und von der gesamten Belegschaft nur Blutschlieren an Boden und Wänden übrig sind, würden es unsere Reparatur-Spezialisten vorziehen, so schnell wie möglich das Weite zu suchen. Offensichtlich sämtlicher Hirnzellen und jeglichen gesunden Menschenverstandes verlustig gegangen, verbittet sich das der Major vehement. Da es die Hubschrauberpilotin Galloway nicht wagt, sich seinen Befehlen zu widersetzen, fällt das einzige zur Verfügung stehende Fluchtfahrzeug aus, und achtzig Meilen durch die Wüste trampen will auch keiner.

“Es kitzelt mich an den Füssen, es kitzelt mich an den Füssen!“

Also zurück in den Kontrollraum. Chef Kahane hat den Überblick: „Wir müssen wohl oder übel nach unten. Wir finden den Schaden und wir reparieren ihn.“
Moe stellt inzwischen fest, dass er zwar in den Computer reinkommt, allerdings nicht über die nötigen Zugangscodes verfügt, um auf alle Daten zugreifen zu können. Major McQuade macht sich verdächtig, indem er heimlich an einem abseits stehenden Monitor auscheckt, dass mit den ominösen Sektoren D und E etwas nicht stimmt.

Reed guckt schnell auf der Krankenstation bei Jesse vorbei und versucht, mit diesem zu reden: „Mein Name ist Jack. Du bist ein Dodgers-Fan? Du musst nämlich wissen, mein Sohn ist auch… Er war ein Dodgers-Fan.“ Wie, wo, was?
Jesse reagiert auf diesen Klein-Mäxchen-Versuch des Drehbuchautors, Reed Charaktertiefe zu geben, indem er einen Anfall bekommt (was Gelegenheit liefert, Flashbacks vom Kantinenmassaker einzuspielen).

“Schau mir in die Augen, Grosser.“

Während sich Galloway liebevoll um den Jungen kümmert, begibt sich unsere Reparaturkolonne in die unteren Ebenen der Anlage; Moe bleibt im Kontrollraum zurück, um seine Kollegen mittels Überwachungskameras zu beobachten und per Funkt anzuleiten.
Nach einer Weile gesellt sich die Pilotin mitsamt dem Jungen zu Moe; Jesse kann sich inzwischen wieder auf den Beinen halten, ist allerdings immer noch etwas groggy. Moe: „Du siehst ziemlich down aus, Junge. Bist du vollgekifft?“

Der Reparaturtrupp findet in den Gängen leichte radioaktive Strahlung und Kabelsalat erster Güte vor. Leichte Unstimmigkeiten entstehen, als Major McQuade den anderen verbieten will, eine bestimmte Treppe hinunter zu gehen („Die Bereiche D und E sind streng geheim, keine Zivilisten!“), doch setzen sich Kahane und Co. über seine Beschwerden hinweg: „Wenn sie wollen, dass wir ihren Schund hier reparieren, dann lassen sie uns unsere Arbeit tun!“
Dort unten findet man eine grosse Lagerhalle, in welcher der Geigerzähler schon etwas stärker ausschlägt, sowie einen komischen Zahn. Da wird Kahane plötzlich von irgendwas gepackt und einen Schacht hinunter gezogen. Die anderen ergreifen sofort die Flucht (Kameradenschweine).
Moe, Galloway und Jesse kriegen das alles im Kontrollraum mit. Der Junge flippt aus und rennt davon, Galloway gleich hinterher. Moe wiederum sieht sich unvermittelt einem Raptor gegenüber und wird von diesem verhackstückt (womit es den Schwarzen zwar nicht als ersten erwischt hat, aber Silber ist auch gut). Damit sehen wir übrigens nach einer halben Stunde Laufzeit endlich unseren ersten Dino in ganzer Pracht.
Jesse und Galloway laufen den anderen in die Arme, zusammen rennt man nach draussen. Den anderen ein Stückchen voraus, setzt Galloway sich ans Steuer des Hubschraubers und startet die Maschine: „Kommt schon, beeilt euch, ich will hier weg!“
Dummerweise hat sich ein Raptor hinten im Helikopter versteckt und greift Galloway an, welche die Maschine im Todeskampf startet und damit abstürzt (miserabler Effekt, da das Hubschrauber-Modell viel zu spät explodiert).
Tja, Dinos oder Wüstensonne, was jetzt? Reed: „Wir gehen wieder rein.“

“Heul, schnief, wer hat meinen Spielzeughubschrauber kaputt gemacht?!“

Unsere Helden schliessen sich ein und Reed beschuldigt den Major so lange, mehr zu wissen, als er zugibt, bis diesem einfällt, dass Zeit für Exposition ist: „Vor zwei Monaten etwa hat ne biotechnische Firma mit DNA experimentiert und dabei gepfuscht. Ich weiss leider auch nicht, was es war. Also, dieses DNA war aus irgendeinem speziellen Stoff: aus Fossilien. Es war Millionen von Jahren alt.“ Und was haben die von der Firma damit gemacht? „Sie entwickelten auf diese Art Dinosaurier.“
Unglaube bei Reed und Co.
Der Major fährt fort: „Sie haben sie zum Leben erweckt. Sie gerieten ausser Kontrolle und fingen an, Menschen zu jagen. Wir stellten ein Team auf, um sie zu vernichten, aber…“ Aber was?
Rawlins: „Sie wollen damit sagen, diese Dinger sind abgehauen und hunderte Meilen hierher gewandert?“
McQuade: „Nein, denn nach einer Woche, möglicherweise auch zwei, nachdem das alles passiert war, haben wir eine äusserst interessante Entdeckung gemacht. Wir fanden nämlich ein Nest. Und wir haben Eier gefunden. Dutzende von ihnen. Sie hatten angefangen zu brüten!“
Reed: „Das heisst, die Eier müssen hier sein.“
McQuade: „Wir haben sie eingefroren, wir dachten, so sind sie sicher. Das müssen sie mir glauben!“
Die erste Frage, die sich mir angesichts dessen stellt: wieso sucht sich das Militär ausgerechnet eine Uraniummine als Aufbewahrungsort für Dino-Eier aus? Nicht aber unseren Helden, wir müssen später darauf zurückkommen.

“’Mach den Film, der ist gut für deine Karriere.’ Scheiss-Agent…“

Zunächst demonstriert Jesse seine Computerkiddie-Fähigkeiten (bäh), indem er im Kontrollraum die Codes knackt sowie den anderen die Pläne der Anlage und dort den Standort des Lagerraums zeigt, in dem das Dynamit gelagert ist. Monk: „Jetzt wird es interessant.“
Jesse: „Wir können die Bestien in die Luft jagen!“
Gegen den Willen des Majors wird beschlossen, dass Reed und Monk dorthin gehen, um sich mit Sprengstoff einzudecken. Am Zielort angekommen, packt Reed noch eine Signalspistole ein (für alle Fälle). Da schafft es der Major, über ein Computerterminal heimlich die Türen des Lagerraums zu schliessen. Reed und Monk sind gefangen, allerdings nur so lange, bis Reed die entsprechende Schalttafel kaputt macht und einen Kurzschluss auslöst, auf den hin sich die elektronisch gesicherte Türe wieder öffnet. (Wenn’s beim Haupteingang funktioniert hat... Schauen wir mal, ob ihr euch immer noch so freut, wenn die Dinos auf den Trichter kommen.)
Der Major rennt aus dem Kontrollraum, Rawlins meldet es über Funk: „Reed, McQuade ist auf dem Weg zu euch nach unten, ich konnte ihn leider nicht davon abhalten!“ (Sie ist ja auch bloss dagestanden und hat ÜBERHAUPT NICHTS GEMACHT, um es zu verhindern.)

“Auch wenn du mich da runter schmeisst, ich küss dich nicht!“

Statt sich auf schnellstem Weg zurück in Sicherheit zu begeben, halten Reed und Monk unterwegs an, weil erster noch einen Schacht hinunterklettern muss. Monk bleibt zurück und wird bald vom Major hinterrücks niedergeschlagen.
Unten, in der grossen Halle von vorhin, versucht Reed, eine Sprengladung zu platzieren, da wird er von McQuade angegriffen. Die beiden ringen eine Weile, schliesslich greift Monk ein und kloppt den Major bewusstlos (Rache ist süss), nur um daraufhin von einem Raptor angegriffen zu werden. Reed holt die Signalpistole hervor und erschiesst den Saurier, Monk ist gerettet. Zusammen schleppen sie den Major mit sich und auf die Krankenstation.

Unsere Helden stehen ganz schön unter Dampf.

Dort bedrängen unsere Helden den Major, endlich mit der Wahrheit rauszurücken. Dieser erzählt: „Wir sind hier im Yucca Mountain Endlager für hochradioaktive Abfälle.“ Aber nicht für irgendwelche hochradioaktiven Abfälle, sondern für „Plutoniumwaffen, stärker als alles bisher Dagewesene.“
Rawlins: „Das ist wie ’n schlechter Film.“
Weil man eh schon mal ein Lager für gefährliche Dinge hatte, hat man auch die Dinos hingebracht, die dann ausgebrochen sind und in den Sektoren D oder E gewütet haben, mit schlimmen Folgen: „Wenn die elektronische Warnung und die Messwerte stimmen, dann fliegt das Ganze hier innerhalb der nächsten zwei Stunden in die Luft.“
Also dürfen unsere Protagonisten Wetten drauf abschliessen, ob sie zuerst von Dinos oder einer nuklearen Explosion dahingerafft werden (spätestens jetzt würde ich mir das mit dem Marsch durch die Wüste noch einmal überlegen).
Aber keine Angst, Jesse hat die Lösung: Man müsse nur den Atomalarm auslösen, damit die Rettungsmannschaft kommt. Reed formuliert folgenden Drei-Punkte-Plan: Zuerst den Hauptkorridor verminen, um die Dinos in die Luft zu jagen. Dann den Atomalarm auslösen. Zuletzt, wenn die Rettungsmannschaft da ist, die ganze Anlage in die Luft sprengen (ich denke, die macht das von selbst?). Major McQuade ist dagegen, aber auch in der Minderzahl.

Als Eddie aufwachte, stellte er fest, dass seine Kumpels ihn heimlich in eins der Raptorkostüme gesteckt hatten. Fünfzehn Minuten später starb er an seiner Gummi-Allergie.

Also verminen Reed, Monk und (widerwillig) McQuade die Gänge, indem sie Sprengladungen auslegen und mit Schnüren verbinden, die sie über den Fussboden spannen. Zurück im Kontrollraum führt Reed ein weiteres ernstes Gespräch mit Jesse.
Jesse: „Ich musste an meinen Onkel denken. Nachdem meine Eltern gestorben waren, war er der einzige, der sich um mich gekümmert hat.“ Und so weiter. Reed spricht über den Tod seines Sohnes: „Es war ein Unfall. Ein Feuer.“ Uninteressant.
Jesse findet plötzlich den richtigen Code und löst den Atomalarm aus. Währenddessen explodieren die ersten Sprengladungen, als die Dinos reinlaufen. Die Viecher sind allerdings schlau und schaffen es, die Fallen auszuschalten, sowie alternative Wege zu finden. Rawlins: „Es klingt, als kämen sie durch den Luftschacht!“
Jesse: „Der Aufzug ist der einzige Fluchtweg!“
Also die ganze Bagage schnell rein in den Aufzug, grad noch dem ersten Dino entkommend, der in den Kontrollraum eindringt. Doch kaum ist man drin, bricht ein Raptor durch die Decke der Aufzugkabine, packt sich Rawlins, schleppt sie weg und zertrennt sie blutigst. (Das kam unerwartet. Bis dahin hatte sich der Film mit Splattereffekten zurückgehalten.)

Die Kabine stürzt ab, die Insassen überleben allerdings und flüchten durch einen Luftschacht. Reed: „Wir gehen am besten runter zu Ebene E, da gibt es einen anderen Aufzug.“
McQuade: „Nein, nein, das ist unmöglich, da unten ist es viel zu heiss, das überleben wir nicht!“
Wie auch immer, Jesse geht voraus und steht ums nächste Eck einem Saurier gegenüber. Reed bewirft diesen mit einer Dynamitstange, voilà, Dinosalat.
Während einer Erschütterung, ausgelöst durch die Minen, landet Monk unter Geröll und kann zwar befreit werden, aufgrund seiner Verletzungen aber kaum noch gehen. Der Major schickt Jesse und Reed vor, er will mit Monk nachkommen (hab doch gesagt, dass die noch die besten Freunde werden). Allzu weit kommen sie allerdings nicht, bis sie von den Dinos eingeholt werden. Der Major zündet eine Stange Dynamit, BUMM!

Jack hatte immer gewusst, dass ihm sein Rumhängen in der Jugend mal nützlich sein würde.

Umgeworfen von der Wucht einer Explosion, rutscht Reed über einen Abgrund, Jesse kann ihn gerade noch festhalten. Allerdings nicht lange: Reed fällt über mehrere Stockwerke in die Tiefe. Zum Glück hat dort unten jemand eine grosse Matratze hingelegt; Reed ist schwer verletzt, aber am Leben. Jesse verspricht, Hilfe zu holen, und eilt nach draussen, wo tatsächlich schon das Rettungsteam mit dem Hubschrauber gelandet ist (hey, Michael McDonald ist dabei! Fragt nach bei MADtv…).
Jesse: „Reed ist noch am Leben, ich führe sie zu ihm!“
Die vom Rettungsteam haben allerdings kein Interesse daran, sondern wollen sofort weiter (ihr wisst schon, bevor der ganze Laden in die Luft fliegt). Jesse reisst sich los und rennt zurück. Der Teamleiter: „Wir geben ihm fünf Minuten.“

Jesse sputet sich und findet Reed, wo er ihn vorhin hat liegen lassen. Er hilft ihm auf und will mit ihm zum Aufzug, wofür die beiden durch die grosse Halle müssen. Da stehen sie plötzlich einem Tyrannosaurus rex gegenüber. Zum Glück ist die Echse nicht besonders flott auf den Beinen, Reed und Jesse schaffen es gerade noch. Der Raptor, der auf dem Dach der Kabine rumlümmelt, kommt auch nicht an sie ran, also erreichen sie unbeschadet die Oberfläche und den Helikopter.

Staplerfahrer Klaus Jesse vs. Gummisaurus rex

Jesse hilft Reed an Bord und rennt noch einmal zurück, um den Rucksack mit dem Fernzünder für die Sprengladungen zu holen (wir erinnern uns, Reed will die Anlage mit Dynamit in die Luft sprengen, obwohl sie in ein paar Minuten ganz von alleine explodiert).
Da bricht der Tyrannosaurus durch das Haupttor an die Oberfläche. Er schnappt sich einen von der Rettungsmannschaft und beisst diesem den Kopf ab, um ihn (bzw. eine Puppe aus dem nächsten Lebensretterkurs) anschliessend runterzuwürgen.
Theoretisch würde Jesse nichts davon abhalten, solange zum Hubschrauber zu flitzen und mitzufliegen, während der Raubsaurier in der nuklearen Explosion zurückbleibt. Aber nööö, er schnappt sich den Gabelstapler und liefert sich einen Zweikampf mit dem T-Rex, während Reed und die von der Rettungsmannschaft dumm zugucken. (Hm, ich kann’s nicht beschwören, aber da scheint sich ein bisschen Stock Footage aus dem ersten Teil eingeschlichen zu haben.)
Erinnert ihr euch noch an den Anfang, als Ed dem guten Jesse den Hebel gezeigt hat, mit dem man den fünfundvierzig Meter tiefen Schacht öffnet? Der Teenager betätigt diesen und stösst den Tyrannosaurus hinunter. Echse tot.

Da endlich alles erledigt ist, hüpft Jesse in den Hubschrauber und los geht’s. Während des Fluges betätigt er den Fernzünder, genau dann, als der Countdown für die Atomexplosion abgelaufen ist (helles Licht). Das macht keinen Sinn. Aber es ist das Ende. (Hoffen wir mal, dass nicht schon längst einige Dinos über die Wüste abgehauen sind und von der Atomexplosion nicht mehr erfasst werden.)

Analyse

Ja, das ist doch schon viel eher das, was ich mir unter einem zünftigen kleinen Monsterreisser vorstelle! Der Streifen ist kein Stück originell (wie heisst es schon so schön auf dem Cover: „Werft ‚Aliens’ und ‚Jurassic Park’ in einen Topf – heraus kommt nichts anderes als CARNOSAURUS – ATTACK OF THE RAPTORS!“) und kann sich keine Sekunde mit den grossen Vorbildern messen (bei den Budgetunterschieden erwartbar), aber im Rahmen ihrer Mittel liefern die Verantwortlichen solide Arbeit und ein gerütteltes Mass an Unterhaltung ab.

Die „Anleihen“ bei James Camerons Meisterwerk sind offensichtlich: hier wie dort wird ein Team von Spezialisten (Space-Marines vs. Reparaturkolonne) per Notruf zu einer isolierten Anlage im Nirgendwo (Kolonie auf einem fremden Planeten vs. Atomanlage mitten in der Wüste) gerufen, wo etwas eindeutig faul ist: kein Funkkontakt mit niemandem und kein Schwein zu finden, ausser einem einzelnen Überlebenden einer geheimnisvollen Attacke (Newt vs. Jesse). Weggehen ist nicht, weil das Fahrzeug (Raumschiff vs. Hubschrauber), mit dem man hergekommen ist, zerstört wird, also sitzt man in besagter Anlage fest – zusammen mit blutgierigen Bestien, die es auf einen abgesehen haben. Mit denen spielt man dann etwas Katz und Maus, bis irgendwann das grosse Finale mit einem Zweikampf auf Leben und Tod kommt (Alien Queen/Ripley im Exoskelett vs. T-Rex/Jazz im Gabelstapler) kommt.
Dass Corman und Co. die ausserirdischen Monster gegen Dinosaurier ausgetauscht haben, ist im Grunde Jacke wie Hose (sagt Pierre, der Franzose), die Plotte würde mit Killermeerschweinchen oder Todesdackeln ebenso funktionieren; „Dinospezifisches“ wie die ganze Sache mit der DNA spielt nur eine marginale Rolle und ist blosser Aufhänger für die Zehn-kleine-Negerlein-Schlachtpalette.

Dabei wurden die Bezüge auf den ersten Teil (gemäss dem eh längst die gesamte Menschheit untergegangen sein müsste) äusserst vage gehalten: keine Rede ist von Dr. Tiptree oder Frauen, die Eier gebären, und zwar erwähnt Major McQuade eine „biotechnische Firma“, welche die Dinos gezüchtet hat, doch fällt nie der Name der Eunice Corporation.
Damit löst sich der Film von der strunzigen Doofheit seines Vorgängers (auch die gezwungene Umweltboschaft hat man sich hier verkniffen), was allerdings noch nicht heisst, dass er vollständig durchdacht wäre. In der Inhaltsangabe hab ich mich ja schon gefragt, wieso Reed meint, eine Anlage mit Dynamit sprengen zu müssen, die eh von selbst in die Luft fliegt (weil es Donnerstag ist?), oder wieso Jesse sich unbedingt einen völlig überflüssigen Zweikampf mit dem T-Rex liefern muss, statt die Flucht zu ergreifen (weil es sonst kein grosses Finale gäbe), aber wirklich interessieren würde mich das Geschäftsmodell von Major McQuade. Das muss ungefähr wie folgt aussehen:

  1. Ein paar Dino-Eier besorgen und in einer Hochsicherheitsanlage zusammen mit brandgefährlichem radioaktivem Waffenmaterial lagern (das im dümmsten Fall eine gewaltige Atomexplosion auslösen kann), ohne dort irgendwem etwas zu sagen oder die Eier in irgendeiner Form überwachen zu lassen (dass keine Soldaten stationiert werden und keine Feuerwaffen oder auch bloss Betäubungsgewehre vor Ort sein dürfen, versteht sich bei einer militärischen Anlage von selbst).
  2. Wenn dann mal der Funkkontakt abbricht und offensichtlich was Ernstes passiert sein muss: keine Soldaten oder Experten vom Militär hinschicken, sondern das nächstbeste unvorbereitete zivile Team, ohne Feuerwaffen oder auch bloss Betäubungsgewehre. Mit diesem Team auch weitermachen, wenn sich bestätigt, dass die Kacke am Dampfen ist.
  3. ???
  4. Profit

Verstehen kann ich zumindest das Interesse des Militärs an totbringenden Killerbestien (noch eine Parallele zu „Aliens“), aber Major McQuades Vorgehen lässt doch arg vermuten, dass die Intelligenz im US-Militär bereits ausgerottet ist.

Französisches Artwork

Wenn dann mal der Super-GAU eingetreten ist und die Killerdinos unter den Menschen wüten wie Rainer Calmund unter arglosen Appetithäppchen, kann man nur noch auf die Effekte-Trickser hoffen, die dieses Mal einen weitaus besseren Job machen als beim Vorgängerfilm. Die Gummi-Anzüge und Modelle aus der Werkstatt von John Carl Buechler (Deathstalker, Re-Animator, Prison oder Friday the 13th Part VII), im Vorspann übrigens als „John Beuchler” aufgeführt (autsch), und Anthony Doublin („Scanner Cop“, „Inhumanoid“, Future War) sind zwar teilweise recycelt, aber modifiziert und verbessert und sehen tatsächlich nicht so aus, als habe man ein kaputtes Godzilla-Kostüm aus der Mülltonne bei den Toho Studios gefischt oder das Kasperletheater des nächsten Kindergartens geplündert. (Ab und zu wackelt das Gummi halt ein bisschen und vor allem der T-Rex fällt teilweise durch mangelnde Bewegungsfähigkeit auf.)
Dass immer noch kein Dino auftaucht, der tatsächlich in die Gruppe der Carnosauria gehört, muss man wohl hinnehmen; ansonsten ist noch anzumerken, dass die kleinen Raubsaurier augenfällig nach dem Vorbild der Velociraptoren aus „Jurassic Park“ umgestaltet wurden (man achte auf die Hälse oder ihr Knurren) – weswegen ich auch von „Raptoren“ und nicht mehr von „Deinonychi“ wie im ersten Teil spreche (nicht, dass der Film das klären würde).
In Sachen Splatter hält sich der Streifen, wie erwähnt, lange zurück, bis dann plötzlich Rawlins wie ein Brathähnchen auseinander genommen wird. Kommt der schöne Kopfabreiss-Effekt hinzu, dennoch ist der Streifen merklich unblutiger als der erste Teil.
Wirklich unentschuldbar ist allerdings der miserabel getrickste Helikopterabsturz.

Eine lobende Erwähnung verdient noch die Kameraarbeit von John B. Aronson („Caged Heat 3000“, „Inhumanoid“, „In Hell“ mit dem Van Damme). „Carnosaurus 2“ hat nicht nur einen halbwegs stylischen Look, sondern aufgrund von Kamerafahrten und dem einen oder anderen schrägen Winkel auch eine gewisse visuelle Dynamik, der vom gern mal einigermassen rasanten Schnitt von Lorne Morris (Alien Intruder) und Roderick Davis (Alien Terminator) nachgeholfen wird. Zieht man noch die Beleuchtung heran, kriegt man öfters mal das Gefühl, dass „Alien 3“ Pate gestanden hat (nicht zuletzt in den Blickpunkteinstellungen). Natürlich erreicht unser Film hier nie dessen Güteklasse, was das anbelangt, aber für so einen kleinen B-Film ist das doch ziemlich anständig.
Einen Blick wert sind übrigens die Sets für den Kontrollraum oder die Krankenstation, sonst herrschen allerdings generische Gänge und Lagerhallen vor.
Die Filmmusik von Ed Tomney („Night of the Warrior“, „Starquest II”) ist wieder einmal von der Billo-Synthie-Art, aber immerhin nicht ganz so billig wie das Äquivalent von Nigel Holton im ersten Teil. In einzelnen Szenen wird’s sogar ganz passend und stimmig.


Die Schauspieler
  • John Savage (als Jack Reed): Ehemals gross zugange mit „The Deer Hunter”, „Hair“ oder „The Godfather III”, zur Zeit von „Carnosaur 2” doch schon eher fürs B-Movie-Fach gebucht. Das Toter-Sohn-Trauma, das seinem Charakter hier mitgegeben wird, könnte kaum aufgesetzter und schwerfälliger ins Drehbuch geschissen sein. Die Idee ist natürlich, dass er besagtes Trauma überwindet, indem er sich Jesse (der zufällig sowohl seine Eltern als auch kürzlich seinen Onkel verloren hat) als eine Art Ersatzsohn nachzieht. Die Mutter/Ersatztochter-Beziehung von Ripley und Newt in „Aliens“ war da überzeugender. Davon abgesehen wirkt Savage zumindest überzeugend abgehalftert.
  • Cliff De Young (als Major Tom McQuade): Zuerst Rockmusiker, wechselte McQuade in den Siebzigern ins Filmgeschäft und spielte in „The Hunger“, „Flight of the Navigator“ oder „The Tommyknockers“ (bäh) und hat eine Menge TV-Auftritte hingelegt. Als McQuade lässt er die Frage aufkommen, in welcher Klippschule von Einheit es ein Fuzzy wie der zum Offizier bringt.
  • Rick Dean (als „Monk“ Brody): Für mich eindeutig der grosse Sympathikus des Casts (trotz des stark negativ belegten Spitznamens; Insider wissen Bescheid). Spielte in „Bloodfist III: Forced to Fight“ oder „One Man Army“, hatte kleine Auftritte in Detonator, „Gacy“ oder Species III.
  • Ryan Thomas Johnson ( als Jesse Turner): Viel mehr als „Captain Nuke and the Bomber Boys” hat seine Filmographie nicht zu bieten. Jesse ist ein vorwitziger jugendlicher supergescheiter Computerfreak, der, wie erwähnt, offensichtlich nach dem Vorbild Edward Furlongs ausgesucht wurde. Wesley-Faktor 6/10 (grade noch erträglich, aber doch leicht nervig).
  • Miguel A. Núñez Jr. (als Ed „Moe” Moses): Der Schwarze im Cast, also schnell aus dem Weg geräumt. Hat so schöne Einträge in der Filmographie wie Friday the 13th 5: A New Beginning (von Jason auf dem Dixie-Klo gekillt), „Street Fighter“, „Leprechaun 4: In Space“ oder „Scooby-Doo“.
  • Arabella Holzbog (als Sarah Rawlins): Grösster Auftritt war wohl eine in vier Folgen wiederkehrende Rolle in „Alias“. Hier sieht sie lecker aus, hat aber nicht sehr viel zu tun.


Zur DVD

Hab hier die Scheibe von Marketing Film vorliegen. Der Film wird entweder auf Deutsch oder auf Englisch, dann aber mit nicht wegblendbaren deutschen Untertiteln angeboten (zum Wechseln der Fassung muss man zurück ins Hauptmenü und von vorne anfangen). Die doch eher etwas uninspirierte und mässig abgemischte Synchro-Version ist nicht zu empfehlen, die englische Fassung macht da schon eine ganz andere Wirkung.
Das Bonus-Material besteht aus dem englischen Trailer zum Film und einer Slideshow mit Screenshots sowie einem Cover-Artwork. Zudem gibt’s einen ganzen Packen Trailer zu weiteren Marketing-DVDs („Die Farben der Nacht“ sieht ja ganz lustig aus).


Das Fazit

Eine eindeutige Verbesserung gegenüber dem doch ziemlich misslungenen ersten Teil. Hat der sich noch in unnötigem Blödsinn und Geschwätz verzettelt, erzählt „Carnosaurus 2“ eine nicht im Mindesten originelle, aber gradlinige und kurzweilige Plotte, macht nicht viel falsch und ist anständig abgefilmt. Der Trashfaktor ist merklich niedriger, der Unterhaltungsfaktor trotzdem spürbar höher. Nicht das beste „Aliens“-Ripoff, aber definitiv guckbar.
Da der Streifen keinerlei Wissen zum Vorgängerfilm erfordert, empfehle ich: „Carnosaurus“ liegen lassen, gleich „Carnosaurus 2“ ins Regal stellen.


© 2009 Gregor Schenker (manhunter)

Bewertung

BOMB-SKALA
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BIER-SKALA
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DINO-FAKTOR
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nicht durchsetzen.
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Monk lässt seinen Charme spielen. Major McQuade kontempliert über Gott und die
neuen Duschvorhänge im Badezimmer.
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Jesse versucht herauszufinden, was zur Hölle
Reeds Abzeichen bedeutet.
Und ich dachte, Ratten im Haus wären
unangenehm. Ein Fall für den Hauswart.
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Der Vandalosaurus Gallagheri, hier bei der
Zerstörung einer Heizungsleitung.
„Lieber arm dran als Arm ab“, heisst es ja, aber
Rawlins hat das Worst Case Scenario erwischt.
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Der Stylosaurus Backlightus in seiner
natürlichen Umgebung.
Ich liiiiiebe den Schlafzimmerblick von dem links.
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„Sobald der Hubschrauber aufgetankt ist, fliegen
wir weiter nach Mexiko zum internationalen Kampfsaufen.“
Wenn der Tyrannosaurus rauskommt und seinen
eigenen Schatten sieht, gibt’s einen weiteren
„Carnosaurus“-Teil.
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Die gerechte Strafe für seine Modeverbrechen. Peinlich, peinlich: während der Poolparty versuchte
der Tyrannosarus des Gastgebers, den Gabelstapler
zu begatten. Die Beförderung lies auf sich warten.