Fantasy Film Fest 2015 Teil 8

Aus Badmovies.de
Wechseln zu: Navigation, Suche

THE MIDNIGHT AFTER

The Midnight After

Midnightafter.jpg

Hongkong 2014, Regie: Fruit Chan

Scheinbar eine ganz normale Nacht in Hongkong – im Minibus nach Tai Po findet sich ein bunt zusammengewürfelter Haufen Menschen zusammen: die Fußballfans Bobby und Pat, die Wahrsagerin (und Versicherungsmaklerin) Ying, der Computernerd Shun, die Schauspielerin Lavinia, die Twens Yuki und You, die Punks Airplane und Glo-Stick, der Junkie Blind Fai, vier Studenten, insgesamt 17 Personen. Während der Fahrt durch einen Tunnel passiert *irgendetwas* - Tai Po ist menschenleer, keine Autos sind auf der Straße, niemand geht ans Telefon, aber Telefon- und Stromnetze funktionieren noch. Nachdem man die Studenten nahe ihrem Wohnheim abgesetzt hat, rätselt der Rest der Busbelegschaft, was zur Hölle passiert ist. Blind Fai verzieht sich, der Rest vereinbart, sich am nächsten Mittag in einem Nudelrestaurant zu treffen. You begleitet Yuki nach Hause und bemerkt dabei einen mysteriösen Mann mit Gasmaske. Mit seinem Fahrrad schlägt er sich nach Kowloon durch, wo seine Freundin wohnt, findet aber auch diesen Stadtteil verlassen vor, während die Studenten auf geheimnisvolle Weise förmlich zerbröseln.

In der Nacht erhalten alle Businsassen den gleichen Anruf auf ihrem Handy – niemand ist am anderen Ende der Leitung, nur statische Geräusche. Beim Treffen kommt man zum Ergebnis, dass irgendeine Art Katastrophe passiert sein muss, aber warum sie die einzigen sind, die übrig geblieben sind, kann ebenso wenig erklärt werden wie die Präsenz des Gasmaskenmanns, der erneut auftaucht, und bei dessen Verfolgung You, Bobby und Wong über Lavinias geschändete Leiche stolpern. Shun entschlüsselt die seltsamen Geräusche des Anrufs als Morsecode, der den Text von David Bowies „Space Oddity“ ergibt. Alles reichlich mysteriös und als die Gruppe durch unerklärliche Todesfälle weiter dezimiert wird, bricht langsam, aber sicher Panik aus…

Was man nicht alles für den Film adaptieren kann – „The Midnight After“ ist die Filmversion eines in Hongkong sehr populären Online-Romans aus der Tastatur eines gewissen „Mr. Pizza“. Das macht doch Hoffnung… Zuständig für die Verfilmung erklärte sich Fruit Chan, der Welt vermutlich am Vertrautesten durch „Dumplings“, die Langfilmversion seines „Three Extremes“-Beitrags.

„The Midnight After“ ist wieder so ein Film, der sich mit Wonne zwischen alle möglichen Stühle setzt – apokalyptisches Drama, Gesellschaftssatire, SF-Mystery, kleine Horror-Einschläge – auch bei Fruit Chan ist erst mal alles möglich. Im Vergleich zu einem Radaufilmer wie Takashi Miike geht’s bei Chan aber gesitteter zu, legt viel Wert auf Dialogarbeit und bietet nicht viel an „Äktschn“ und trotzdem sind Chans 124 Minuten deutlich kurzweiliger als Miikes 115 für „Yakuza Apocalypse“, wenn man denn im richtigen Mindframe für einen twistigen und turnigen Mysteryfilm ist, der recht früh andeutet, dass er zwar gewillt ist, jede Menge Fragen aufzuwerfen, aber die Beantwortung derselbigen bestenfalls einer Fortsetzung zu überlassen (yep, it’s open ended, und, wie Marcel Reich-Ranicki sagen würden, alle Fragen bleiben offen).

Chan lässt seinen Charakteren Raum, beleuchtet in Flashbacks die Vergangenheit der Hauptfiguren (wenn sie darüber erzählen, wie gerade sie in diesen speziellen Minibus geraten sind, was natürlich andeutet, dass die scheinbar zufällige Zusammenrottung *so* zufällig womöglich nicht war), lässt sie sich streiten (ja, Asiaten, die sich anschreien, gibt’s zuhauf), packt da und dort einen netten Effekt aus und profitiert ansonsten von der ja meistens per se unheimlichen Atmosphäre einer menschenleeren Metropole (ich möchte mir den logistischen Alptraum, der nötig gewesen sein muss, um Hauptverkehrsachsen von Hongkong vollkommen leer zu filmen, gar nicht erst vorstellen). Manchmal gerät Chan eine Szene vielleicht etwas zu lang (so die improvisierte Gerichtsverhandlung und Urteilsvollstreckung, als sie Gruppe herausfindet, wer Lavinia vergewaltigt und getötet – oder umgekehrt – hat), dafür gibt’s wieder andere brüllend komische Einfälle (Blind Fai, der vom Busfahrer für einen Zombie gehalten und mit der Axt attackiert wird und fortan mit der tief in seiner Schulter steckenden Axt herumläuft, ohne davon gesteigert beeindruckt zu sein) und Ideen aus Bizarroland (wenn der offenbar in Hongkong bekannte Popsänger Jan Curious ob der Entdeckung, dass es sich bei den Morsebotschaften um „Space Oddity“ handelt, in eine Musicaleinlage ausbricht und unmittelbar danach spektakulär verscheidet).

Wie gesagt, man muss damit leben können, dass „The Midnight After“ wahnsinnig viele Dinge anreißt, von Zeitsprüngen bis Fukushima, aber nichts beantwortet – normalerweise wäre ich da auch ziemlich angepisst („Lost“, ich rede mit dir), aber diesem Film kann ich es verzeihen, weil er tatsächlich auch so zwei Stunden lang faszinierend ist und allein schon das Auftürmen eines gigantischen Mysteries Zuschauerlohn genug ist (jede Auflösung muss dann quasi zwangsläufig ein letdown sein, also lass den Zuschauer interpretieren und die Überlebenden in eine ungewisse Zukunft entfleuchen).

Der Soundtrack ist nicht nur wegen des famosen Einsatzes des Bowie-Klassikers klasse, die Effekte und wenigen Action-Szenen sind patent, und die Schauspielerseite lässt nichts anbrennen. Schön, den alten Cat-III-Haudegen Simon Yam mal wieder in durchgeknallter Aktion zu sehen, Tien You Chui (Shun) kennt man womöglich aus „Contagion“ und „Ip Woman“, Suet Lam (Busfahrer Suet) war in „Kung Fu Hustle“ und „Ip Man Zero“ von der Partie, You-Nam Wong (You, „Ip Man“, „Gallants“) wirkt zunächst ein bisschen zu sehr wie der Schönling-von-der-Stange, fügt sich aber ins routinierte Ensemble klaglos ein. Janice Man ist süß anzusehen…

„The Midnight After“ ist mal wieder kein Film, der ein breites Publikum ansprechen wird – er ist schon sehr speziell (und auch sehr speziell „Hongkong“, if you catch my drift), aber wenn man sich auf seine eigentümliche Atmosphäre einlässt, bekommt man, wenn man einen ganz schrägen Vergleich ziehen will, eine Art geradlinigere, aber nicht weniger mysteriöse David-Lynch-in-Hongkong-Version. Das macht die Sache für mich sehr sehenswert…

Film4.png


HOWL

Howl

Howl.jpg

Großbritannien 2015, Regie: Paul Hyett

Zugbegleiter Joe hat heut echt nicht seinen besten Tag – bei der Beförderung wurde er glatt übergegangen, sein neuer Vorgesetzter haut ihn in die Pfanne, weil er seit Wochen keine Schwarzfahrer mehr erwischt hat und setzt ihn zur Strafe auch noch in einen „red-eye“-Zug in die tiefste Provinz, bevölkert vom üblichen Assortment aus nervigen Teenie-Party-Girls, vollgesoffenen Fußballfans, zickigen Weibern und anderen subversiven Elementen. Einziger Lichtblick für Joe ist, dass seine heimliche Flamme Ellen die gleiche Schicht aufgedrückt bekommen hat. Just als Joe der Ansicht ist, der Abend könnte endlich vorbei sein, überfährt der Zug einen toten Hirsch. Der Zugführer steigt aus, um sich den Schaden mal genauer anzusehen und kommt nicht wieder…

Die Fahrgäste werden verständlicherweise etwas unruhig und als Joe den Verbleib des Zugführers nicht klären kann und ein Ersatzzug erst in vier Stunden eintreffen wird, wird er basisdemokratisch überstimmt, die letzten paar Meilen zum Bahnhof sollen zu Fuß in Angriff genommen werden. Aber nur wenige Meter vom Zug entfernt stößt Joe auf die übel zugerichtete Leiche des Lokführers – irgendein wildes Tier scheint ihn halb gefressen zu haben. Panisch flüchtet die Meute zurück in den Zug, Rentnerin Jenny wird vom attackierenden Wesen am Bein verletzt. Angesichts des Augenzeugenberichts Jennys, dem hoch am Himmel stehenden Vollmond und den weiteren Angriffen des Untiers muss sich die Zugbelegschaft wohl oder übel mit dem Gedanken vertraut machen, es hier mit einem Werwolf zu tun zu haben. Die einzige Lösung scheint zu sein, sich bis zum Morgen im Zug zu verbarrikadieren…

Ganz ohne Werwölfe geht’s auch nicht auf einem FantasyFilmFest. Paul Hyett, der zuletzt mit dem Rachedrama „The Seasoning House“ auffällig wurde, und ansonsten hauptsächlich als Special-FX-Make-up-Designer arbeitet (und in dieser Position u.a. an „Eden Lake“, „w Delta z“, „Mutant Chronicles“, „Centurion“ und „Gallowwalkers“ tätig war), versucht das Thema mit einem Twist des klassischen Belagerungsmotiv aufzufrischen. Andererseits – ob der böse Zottelwuff nun ein Haus im Wald belagert oder einen im Wald rumstehenden Zug, macht streng genommen keinen gravierenden Unterschied, allerdings holt Hyett aus dem set-up doch überraschend viel mileage raus - was auch daran liegen kann, dass das durch-die-Pampa-tuckern-im-letzten-Zug etwas ist, was die meisten Zuschauer auch schon mal erlebt haben dürften, und so’n bisschen unheimlich ist es ja doch immer, allein schon, wenn man sich die Gestalten ansieht, die mit im gleichen Wagen hocken.

Tatsächlich ist der letzte Gedanke ein Punkt, den Hyett aufgreift und Charaktere über sich hinaus wachsen lässt, von denen man es nicht erwartet und andere wiederum, von denen man meint, sie würden gerade in einer solchen Situation ihre Stärken finden, einen dunklen Turn nehmen lässt. Überwiegend verhalten sich die Figuren nicht sonderlich dämlich (für einen Horrorfilm), wenn Hyett die Gelegenheit für einen guten Gag wittert, lässt er sie nicht verstreichen, und wenn dann der Werwolf angreift, wird auch gut gesuppt – nicht extrem, aber doch ruppig.

Für mich ein Schwachpunkt des Films ist das Creature Design, obwohl man es doch eigentlich für seinen realistischen Anspruch loben möchte. Simon Webbers Kreaturen sind eindeutig mehr Tier als Mensch und sehen daher sehr „hündisch“ aus – leider eben „hündisch“ und nicht „wölfisch“, weil die Kreaturen kein richtiges Fell haben (vermutlich, weil das halt immer noch sehr knifflig per CGI zu animieren ist). Ich bin in der Hinsicht aber konservativ – ich mag meine Werwölfe pelzig… die hiesigen Viecher sehen nicht so sehr aus wie „Werwölfe“ als wie „gewöhnliche“ „Descent“-Mutanten o.ä. Auch die CGI für den fahrenden Zug wirkt leider recht amateurhaft.

Die Schauspieler sind in Ordnung – Ed Speelers („A Lonely Place To Die“, „Love Bite“) und Holly Weston („Splintered“) geben ein sympathisches Pärchen ab, Elliot Cowan („Der goldene Kompass“, „Hammer of the Gods“) erledigt den Job als designiertes Arschloch patent, Shauna MacDonald kämpfte schon in zwei Filmen gegen die erwähnten „Descent“-Viecher, Sean Pertwee verschwendet sich unter Wert in der streng genommen bedeutungslosen Lokführerrolle.

Fazit: Annehmbarer kleiner Werwolf-Reißer mit einem guten Schuss Humor und passablen Darstellern – nichts besonderes, aber kuckbar, ohne dass einem die Zähne ausfallen.

Film3.png


SWEET HOME

Sweet Home

Sweethome.jpg

Spanien/Polen 2015, Regie: Rafa Martinez

Alicia bewertet marode Wohnungen, wie z.B. die von Senor Ramon, der als letzter Mieter in dem halb verfallenen Mietshaus in Barcelona die Stellung hält. Der Vermieter hätte Ramon nur zu gerne aus der Bude gefegt, um einen teuren Appartmentkomplex hinzustellen, aber Ramon trotzt allen Schikanen und Alicia macht ihm Mut – rechtlich ist er auf der sicheren Seite.

Angesichts eines ansonsten leeren Gemäuers kommt Alicia auf die grandiose Idee, hier eine kleine private lauschige Geburtstagsfeier für ihren Verlobten Simon zu veranstalten. Dumm, dass sich genau diesen Abend der Vermieter ausgesucht hat, um die Bude auf rabiate und terminale Weise zu entmieten. Drei Mörderhenker sind im Haus und dieweil der alte Ramon kein großes Hindernis ist, erweisen sich Alicia und Simon, die als unliebsame Zeugen natürlich ebenfalls auf der Abschussliste stehen, als widerspenstiger. Flucht ist zwar unmöglich, weil die Bösburschen die einzige Tür amtlich verriegelt haben, aber es gelingt sowohl Alicia wie auch Simon, jeweils einen der Killer auszuschalten – auch wenn sich Simon dabei heftige Blessuren einfängt. Der dritte Böswatz ruft seine Auftraggeber an und bittet um moralische Unterstützung. Die kommt in Form des „Liquidators“ und gegen den sind die drei bisherigen Killer die personifizierten Glücksbärchis. Der Liquidator wird sicherstellen, dass niemand (in Worten: *niemand*) das Haus lebend verlässt…

Und noch mal Horror aus Spanien – während „Shrew’s Nest“ überwiegend in einer Wohnung spielte, gönnt sich „Sweet Home“ den dagegen geradezu epischen Background eines ganzen Mietshaus. Natürlich spielt der Thriller von Rafa Martinez (normalerweise im Filmmarketingbereich tätig) vor einem ernsten Hintergrund – in Spanien sind, seit dort die Wirtschaftskrise gallopiert, Zwangsräumungen an der Tagesordnung und seit sich der Widerstand gegen die neoliberale Austeritätspolitik formiert, wird es bei solchen Anlässen gern mal handgreiflich. Martinez vermeidet eine konkrete politische Aussage und belässt es bei eher vagen Gentrifizierungsanklängen, aber man weiß natürlich, wohin der Hase messagetechnisch läuft…

Plot ist die Stärke des Films freilich nicht – wir schaffen unsere Protagonisten in die Drucksituation, holen uns die externe Bedrohung dazu, schließen alle Ausgänge und warten ab, wer übrig bleibt. Große Abweichungen von klassischen „home invasion“-Thrillern (auch wenn das „Home“ in diesem Falle nur ein „temporäres“ ist, weil Alicia und Simon in Ruhe ein schönes Geburtstagsnümmerchen schieben wollen) sind nicht zu erwarten – auch die Tatsache, dass Alicia letztlich die Haupt-Heldenrolle übernimmt, weil Simon aufgrund seiner Verletzung früh als hauptamtlicher Aktivposten aus dem Spiel genommen wird, ist ja kein Novum mehr (im Gegenteil, manchmal wäre ich glatt wieder überrascht, wenn ein Horrorfilm dieser Couleur einen männlichen Protagonisten hätte).

„Sweet Home“ lebt auch nicht vom Body Count – viele Figuren hat der Film ja nicht zu bieten. Der Reiz erschließt sich also aus dem gegenseitigen Katz- und Maus-Spiel, das der Liquidator und Alicia treiben, der alptraumhaften Atmosphäre des heruntergekommenen Hauses, seiner dunklen Keller, unübersichtlichen Treppenhäusern, nicht funktionierendem Fahrstuhl, kaputter Elektrik usw. Alicia muss sich mit Einfallsreichtum und ihrer Kenntnis der Baupläne (aufgrund ihrer Besichtigung bei Ramon hat sie die zufällig dabei) gegen die unsagbare und unaufhaltsam erscheinende Brutalität des „Liquidators“ stellen; wenn man so will, ist „Sweet Home“ (in seiner zweiten Hälfte, wenn der, äh, Plot mal in Schwung gekommen ist) die aufgeblasene Variante des Showdowns eines Slashers, wenn das Final Girl versucht, den Slasherkiller auszuknipsen (wobei es hier weniger darum geht, den Killer selbst zu killen, sondern einfach nur aus dem abgeschlossenen Haus herauszukommen).

Das ist dann auch wieder das Problem des Films – er ist, nachdem er seine Situation mal etabliert hat, nicht mehr als ein „extended showdown“, ohne Charakterentwicklungen, ohne interessante Twists oder Turns. Einfach nur Überlebenskampf pur, doch ohne große Dramaturgie. Die Sets überzeugen, die Effekte sind ordentlich rüde, der Score ist okay.

Darstellerisch werden keine großen Bäume ausgerissen – Ingrid Garcia Jonsson ist zwar ein interessanter Typ (schwedisch-spanische Kombinationen wachsen nicht auf Bäumen), aber als Schauspielerin nicht sonderlich charismatisch, auch Bruno Sevilla bleibt als Simon eher blass. Oriol Tarrida Homedes (sonst Effekt-Techniker, z.B. bei „Mama“) bringt die nötige physische Präsenz mit, muss aber nicht wirklich etwas spielen. In der kleinen Rolle des alten Senor Ramon feiern wir ein Wiedersehen mit dem verdienten Eurotrash-Veteranen Jose Maria Blanco („Der heiße Tod“, „In den Klauen des C.I.A.“). Zusammenfassend – für den anspruchslosen Horrorfreund akzeptable Unterhaltung, aber gerade anhand des aktuellen Themas hätte etwas mehr politische Schärfe, etwas mehr dramatischer Tiefgang nicht geschadet. So ist es ein in guten Sets gesetzter blutiger Klopper, der auch dank überschaubarer schauspielerischer Leistungen keinen gesteigerten Eindruck hinterlässt. Da hatte ich mir mehr erhofft.

Film2.png

© 2015 Dr. Acula