Horror at 37,000 Feet, The

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THE HORROR AT 37,000 FEET

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USA 1973, 74 min, FSK –

Regie: David Lowell Rich

Darsteller: Chuck Connors (Captain Ernie Slade), Buddy Ebsen (Glenn Farlee), Tammy Grimes (Mrs. Pinder), Lynn Loring (Manya), Jane Merrow (Sheila O'Neill), France Nuyen (Annalik), William Shatner (Paul Kovalik), Roy Thinnes (Alan O'Neill), Paul Winfield (Dr. Enkalla)

Captain Slade und seine Crew erwarten einen ruhigen Flug von London nach New York – für den Zusatz-Jumbo über den großen Teich haben nur zehn Passagiere ein Ticket gelöst. Rentabel wird der Flug aber durch die 11.000 Pfund Fracht, die das Ehepaar O'Neill eingecheckt hat. Neben dem Architektenehepaar setzt sich die Passagierliste aus dem üblichen zusammengewürfelten Haufen zusammen: es reisen der Western-Star Steve Holcomb, der Industrielle Farlee, das Model Annalik, der schwarze Mediziner Dr. Enkalla, das alleinreisende Kind Jodi, der vom Glauben abgefallene Priester Paul Kovalik nebst seiner Lebensgefährtin Manya und, sehr zur überschaubaren Freude von Alan O'Neill, eine gewisse Mrs. Pinder, die auf ihn offensichtlich nicht sonderlich gut zu sprechen ist.

Kaum über dem Atlantik stellt die Crew fest, dass der Vogel trotz einer Geschwindigkeit von 630 Knoten nicht vom Fleck kommt, was nach allen physikalisch-aerodynamischen Gesetzen bedeuten würde, dass der Jumbo auf Gegenwind in entsprechender Windstärke getroffen ist. Davon weiß nicht nur der Wetterbericht nichts, das wäre selbst für einen Hurrikan dezent übertrieben. Slade erbittet Erlaubnis zur Umkehr, was aber auch nichts bringt, da auf umgekehrtem Kurs weiterhin keine Meile Land zu gewinnen ist – und in den anderen Richtungen sieht's auch nicht besser aus. Es ist, als wäre der Vogel in eine Art Mahlstrom der Lüfte geraten und könne nun da oben rumhängen, bis ihm der Sprit ausgeht.

Doch nicht nur außerhalb des Flugzeugs tut sich mysteriöses – Sheila O'Neill hört plötzlich Stimmen, wandelt wie in Trance umher, kollabiert und spricht plötzlich lateinische Floskeln. Und aus dem Frachtraum dringt Eiseskälte, die sich immer weiter durch die Kabine ausbreitet. Nicht nur Mrs. Pinders treuer kaniner Gefährte wird schockgefrostet, auch der Flugingenieur und Captain Slade entkommt bei persönlicher Überprüfung der Sach- und Rechtslage nur mit heftigen Erfrierungen. Zudem bilden sich im Kabinenboden Risse und grüner Modder breitet sich aus. Das ist kein normaler Flugzeugschaden...

Hey... Mister Tambourine... Man... I'm not... sleepy and... there is... no place... I'm going... to...

Mrs. Pinder weiß auch Bescheid – die O'Neills haben in England aus einer alten Abtei, die seit Jahrhunderten im Besitz von Sheilas Familie stand, eine Kapelle samt Altar abgebaut – und die Einzelteile stehen nun im Frachtraum der Boeing. Das wäre an und für sich nicht schlimm, wäre die Kapelle nicht am Orte eines heidnischen Druidentempels errichtet worden, wo den alten Göttern zur Sonnenwende Menschenopfer dargeboten wurden. Und hat Paul Kovalik nicht vorhin erwähnt, dass ausgerechnet heute die Nacht der Sommersonnenwende ist? Die alten Götter, doziert Mrs. Pinder, können nur durch das Opfer von Sheila O'Neill besänftigt werden. Verständlich, dass darauf weder Mrs. O'Neill noch ihr Ehemann gesteigerten Wert legen. Aber wie kann man die dämonische Kraft, die im Flugzeug tobt, anderweitig besänftigen?

Der Film:

Ich weiß, dass ich öfters mal zu Wiederholungen neige, aber ich muss ja davon ausgehen, dass ich hier nicht nur Stammleser bespaße, sondern es auch mit Laufkundschaft zu tun habe, die über Google hier rein schneit und nicht jedes Review auswendig gelernt hat (jetzt aber hopphopp!). Man verzeihe mir deshalb, wenn ich erneut mit einem verklärten Lächeln darauf hinweise, dass die 70er eine gute Dekade für Fernsehfilme waren. Speziell die amerikanischen Networks waren damals noch gewillt, mit dem Kino zu konkurrieren und in professioneller Machart von routinierten Regisseuren, auch mal experimentierfreudigen Produzenten und erprobten Darstellern auch Gefilde zu beackern, die das Fernsehen ab Mitte der 80er, als in Hollywood die Budgets zu explodieren begannen, kampflos der Konkurrenz von der großen Leinwand überließ (mittlerweile ist ja ein umgekehrter Trend festzustellen. Während im Multiplexkino nur noch filmischer Fast Food läuft, findet „anspruchsvolles Genrekino“ mittlerweile ja nur noch bei den Kabelsendern wie HBO oder Showtime statt). Will sagen, die Networks leisteten sich relativ aufwendige Eigenproduktionen auch in Genres wie Action, SciFi oder eben Horror. Gerade Dan Curtis lotete mit den Kolchak-Filmen aus, wie man, wenn man mediumbedingt nicht mit Blut und Eingeweiden um sich werfen konnte, effektive Horrorthrills auch im Pantoffelkino unterbringen konnte, und da Curtis-Produktionen horrende Einschaltquoten aufzuweisen pflegten, probierte sich fast jedes Network auf dem Gebiet des Übersinnlichen.

So auch CBS, die ihr Publikum 1973 mit dem „Horror auf 37.000 Fuß“ Höhe zu erschrecken hofften. Als High-Concept-Film musste die Nummer für den Sender auch sehr attraktiv erscheinen – nur eine Location, ein Minimum an Sets (und Flugzeugsets sind ja nun nicht gerade schwer zu bauen), eine überschaubare Anzahl an Schauspielern und wenig Aufwand für Spezialeffekte. Zudem konnte man sich an die damals populäre Welle von Katastrophenfilmen anhängen und so darauf hoffen, nicht nur ein Horror-interessiertes Publikum anzuziehen.

Sliiiightly overdressed for the occasion, I'd say.

Nach einer Geschichte der/des mir völlig unbekannten V. X. Appleton (die Google-Suche wird auch nicht dadurch erleichtert, dass es offensichtlich einen sehr populären Rum namens Appleton VX gibt...) verfasste das Autorenteam Ronald Austin und James D. Buchanan das Script. Die beiden Schreiberlinge hatten zusammen bereits Drehbücher für „Hawaii Fünf-Null“, „Cannon“ und „Kobra, übernehmen Sie“ erabeitet und konnten daher als geeignet für spannende TV-Unterhaltung eingeschätzt werden. Ebenfalls 1973 schrieben die Autoren den ziemlich wohlgelittenen David-Janssen-Thriller „Auf vollen Touren“ , später dann noch einige Episoden für „Drei Engel für Charlie“.

Ihr Script ist das, was man „tight“ nennt - mit einem 90-Minuten-Sendeplatz, also knapp 75 Minuten effektiver Spielzeit, hat man keine Zeit zu verschwenden, daher gibt es keine Überflüssigkeiten. In knapp fünf Minuten haben die Autoren ihre wesentlichen Figuren eingeführt und das set-up hergestellt, ohne dabei alles zu verraten, mit einer (zugegeben etwas albern wirkenden) Szene, in der noch auf dem Rollfeld die Cockpitfenster plötzlich vereisen und gleich wieder auftauen, etabliert, dass hier übernatürliche Kräfte wirken werden und noch vor der ersten Werbepause (nach etwa 18 Minuten) ist das Szenario komplett aufgebaut. Obwohl „The Horror at 37,000 Feet“ natürlich den ein oder anderen Joker aus dem Katastrophenfilm-Kartendeck zieht, klebt man nicht sklavisch an der Formel – die Lebensgeschichten der Passagiere interessieren nur, soweit es sich um die letztlich wirklich relevanten Figuren handelt, und selbst da geht das Script nicht zu sehr ins Detail. Es muss uns z.B. reichen, dass Paul Kovalik eine Glaubenskrise durchlitten und mit dem Ergebnis, seinen Priesterrock an den Nagel zu hängen (und dafür eine erfolgreiche Karriere als Teilzeitalkoholiker einzuschlagen) abgeschlossen hat, das „warum“ bleibt außen vor. Außer Paul und seiner Freundin/Frau/Lebensabschnittsgefährtin, den O'Neills und Mrs. Pinder sind die weiteren Figuren überwiegend nur Stichwortgeber. Trotzdem behandelt sie der Film nicht als bloße Komparserie, sondern gibt jeder Figur mindestens einen „Moment“ (die einzige Ausnahme ist das Model Annalik, für das dem Film nicht wirklich ein sinnvoller Verwendungszweck einfällt).

Die Bedrohung selbst ist objektiv betrachtet natürlich ziemlich albern. Obschon es völlig richtig ist, dass die christliche Kirche während ihres Siegeszugs bewusst heidnische Kultstätten kaperte, ist die Vorstellung von paganistischen Gottheiten, die an die architektonischen Reste späterer christlicher Bauten gefesselt sind, doch ziemlich schwer zu schlucken. Kudos allerdings an die Autoren, dass sie das Thema völlig ernst und ironiefrei durchspielen, ohne jegliches „nudge-nudge-wink-wink“ ans Publikum und auf ihrer absurden Prämisse stimmig aufbauen (das ist ja das oberste Gesetz des Genrefilms: Man kann jede noch so dämliche Idee hernehmen, solange man von ihr aus schlüssig extrapoliert). Die Eskalation der Ereignisse wirkt durchaus logisch, die Spannungsschraube wird ordentlich angezogen.

In den 70ern wäre ich öfter geflogen.

Und dann nimmt „The Horror“ sogar noch Motive vorweg, die später Stephen King in „Der Nebel“ aufgreifen würde (und dann natürlich auch Frank Darabont in seiner umstrittenen Filmadaption). „The Horror of 37,000 Feet“ zeigt nämlich auch, wie schnell ein „Mikrokosmos“, der in einer verzweifelten Extremsituation feststeckt, die Möglichkeit völlig irrationaler Lösungen (da wie dort ein zu erbringendes Menschenopfer) in Erwägung zieht und später auch umzusetzen versucht. Es braucht in beiden Fällen nur einer starken (und interessanterweise in beiden Fällen auch weiblichen) Persönlichkeit, die den Eindruck erweckt, etwas von der Lage zu verstehen, um einen Schwung an und für sich vernünftiger Menschen für die wahnsinnige Sache zu gewinnen („The Horror“ schreckt vor der äußersten Konsequenz Kings zurück und lässt seine „Hexe“ Recht haben. Bei Darabont ist das im Gegensatz zu Kings Geschichte ja etwas ambivalenter).

Die Regie übernahm mit David Lowell Rich ein routinierter TV-Veteran, der schon seit den ersten Babyschritten des Mediums tätig war, und nur gelegentlich den Sprung auf die große Leinwand wagte. So inszenierte er z.B. den Three-Stooges-Film „Have Rocket – Will Travel“, den Katzen-Thriller „Grüne Augen in der Nacht“ und 1979 die legendäre Ultra-Gurke „Airport '80 – Die Concorde“. Mit Flugzeugen und sonstigen schnellen Reisemitteln hatte er's auch in den TV-Filmen „Todesflug“ und „Mit Challenger ins All“. Rich passt sich dem präzisen Script an – seine Regie ist kompetent, auf den Punkt und ohne Tand und Tinnef. Man könnte sich aus heutiger Sicht da und dort wünschen, der Film würde seine TV-Beschränkungen etwas, naja, legerer Auslegen und auch mal einen richtig amtlichen Scare auspacken, aber nicht jeder hatte halt Dan Curtis' Talent, die Regularien bis zum Gehtnichtmehr auszureizen, insofern muss man den Film als Kind seiner Zeit sehen.

Insgesamt inszeniert Rich den Film sehr solide, setzt die Höhepunkte gekonnt und arbeitet nicht nur auf die commercial breaks hin, das wird zum Finale hin schon reichlich spannend.

Die Effekte sind schlicht – die dämonische Präsenz manifestiert sich als eisiger Wind (der wohl billigste „Effekt“, den man für kein Geld kaufen kann), Eisschicht über Gegenständen, Wänden und Personen und grüner moosiger Modder, der auch nicht wesentlich anders aussieht als ein Topf kochender Spinat. Für die Flugzeug-Außenaufnahmen bedient man sich praktikabler Modellaufnahmen.

Morton Stevens Score bedient die üblichen Klischees seinerzeitiger Fernseh- und/oder Katastrophenfilme mit Cues, die man schon zig mal gehört zu haben glaubt. Stevens arbeitete u.a. für „Solo für O.N.K.E.L.“, „Rauchende Colts“, „Make-up und Pistolen“ und „Hawaii Fünf-Null“, dessen legendäres Theme er komponierte.

Ein Spässken am Rande wert sind die großartigen Stewardessen-Uniformen (besonders die Helm-Käppi-Hüte).

Der Cast besteht aus verdienten Routiniers. Chuck Connors, erste Wahl von Produzenten, die ein Granitface brauchten und sich nur die zweite Liga leisten können, ist als taffer no-nonsense-Captain selbstverständlich trefflich besetzt. Connors spielte seine erste wesentliche Filmrolle im Hepburn-/Tracy-Vehikel „Pat und Mike“ und kämpfte sich in der Folge durch zahlreiche B-Western und -Kriegsfilme, spielte sechs Jahre eine Hauptrolle in der Westernserie „Westlich von Santa Fe“ und kehrte, typecasted als tough guy, Ende der 60er auf die Leinwand zurück, um B-Produktionen wie „Die Höllenhunde“, „Kapitän Nemo“ oder „Tourist Trap“ zu zieren. Auf hiesigen Seiten hatten wir ihn in dem Frauenlager-TV-Film Flucht aus gnadenloser Hölle, der Fan des Parodiekinos kennt ihn als „Sarge“ aus „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Raumschiff“.

Bei den dortigen Dreharbeiten könnte er dem ewigen Kirk William Shatner über den Weg gelaufen sein, von dem man eigentlich erwarten hätte können, dass er nach der legendären „Twilight Zone“-Episode „The Terror at 20,000 Feet“ (wenigstens ging's diesmal etwas höher hinaus) freiwillig kein Flugzeug mehr betreten würde. Shatners Part als versoffener Ex-Priester gibt ihm ausreichend Gelegenheit für großartige Trademark-Monologe. Wer Bills spezielle Schauspielkunst schätzt, kommt hier auf seine Kosten.

Ein paar Jahre später würde Shatner wiederum Paul Winfield wieder treffen, der in „Star Trek II: Der Zorn des Khan“ den unglücklichen Captain Terrell. Der vielseitige Charakter-Player, den wir auch aus „Terminator“, „Cliffhanger“, „Mars Attacks“ oder „Der weiße Hund von Beverly Hills“ kennen, spielt mit Dr. Enkalla eine Figur, der ich ein wenig mehr Background gewünscht hätte (das Script scheint durch die Blume anzudeuten, dass seine Anwesenheit kein reiner Zufall ist).

Buddy Ebsen, der seine Karriere als Tänzer in Revuefilmen begann, erlangte ewigen TV-Ruhm als Jed Clampett in der Kult-Sitcom „The Beverly Hillbillies“. Als Industrieller Farlee, der sich zu einem Wortführer der Passagiere aufschwingt, zeigt er, dass er auch das ernste Fach beherrscht. Tammy Grimes, die „Hexe“ Mrs. Pinder, war in den 60ern mit einer kurzlebigen Sitcom gescheitert und spielt hier, durchaus kompetent, eine ihrer gröeren Rollen. 1980 gehörte sie zum Ensemble des Village-People-Musicals „Can't Stop the Music“, im wunderschönen Zeichentrickfilm „Das letzte Einhorn“ sprach sie in der englischen Originalfassung die Molly Grue.

Lynn Loring mag ein Name sein, der Fernsehexperten durchaus etwas sagt, wenn auch nicht unbedingt als Schauspielerin. Nach einer eher undistinguierten Karriere als TV-Actrice wechselte sie in den späten 70ern ins Produktionsfach, spannte sich mit Aaron Spelling zusammen und wurde Ende der 80er Chefin des TV-Produktionsarms von MGM/UA. Jane Merrow ist so etwas wie der Schwachpunkt im Cast, was um so bedauerlicher ist, da sie eigentlich die zentrale Figur ist, aber ihr fehlt's ein wenig an Charisma und auch, if I may say so, wohl am Talent, denn alles nur mit einem Gesichtsausdruck zu quittieren, der irgendwo zwischen „mildly annoyed“ und „schwere Magenverstimmung“ liegt, ist für die Rolle vielleicht doch etwas dünn. Sie spielte viel im TV, aber in wenig von Bedeutung. Fans der Jack-the-Ripper-Lore könnten sie in „Hände voller Blut“ gesehen haben.

France Nuyan (Elaan in der klassischen „Enterprise“-Folge „Elaan von Troyius“) ist optisches Beiwerk, so sehr man halt in einem züchtigen Fernsehfilm optisches Beiwerk spielen kann, Will Hutchins („Sugarfoot“, „Blondie“, „The Happy Hooker Goes to Hollywood“) spielt den angeberischen Westernfilmstar etwas zu „broad“, um im Filmkontext gänzlich zu funktionieren. Roy Thinnes („Invasion von der Wega“, „Airport '75“, „Falcon Crest“, „Akte X“) leidet ein wenig darunter, dass seine Figur zwar, wenn man so will, „mechanisch“ wichtig ist als derjenige, der die Ereignises ursächlich in Gang setzt, in der Story selbst aber nur die fünft- oder sechstwichtigste Position einnimmt.

Bildqualität: Respekt. CBS/Paramount haben hier wirklich einen sehr schicken (Vollbild)-Print ausgegraben, der auch noch auf einem großen Flachbildfernseher überdurchschnittlichen Ansprüchen genügt. Schön scharf, kontraststark, minimalste Defekte, keine Verschmutzungen (RC1-DVD).

Tonqualität: Der (ausschließlich englische) Mono-Ton kann mit dem Bildmaterial nicht mithalten, ist aber gebrauchstauglich. Der Dialogton könnte etwas lauter sein.

Extras: Nur einige Trailer, die nicht über das „normale“ Menü, sondern ein vorgeschaltetes Extramenü erreichbar sind.

Fazit: Ich hatte vor ein paar Jahren, ich glaube auf YouTube, einen Trailer für diesen Film gesehen und wollte ihn seither habhaft werden. Normalerweise werde ich, wenn mir dann der ganze Film ganz vorliegt, bitterlich enttäuscht, so dass mir als Befriedigung nur bleibt, einen weiteren Punkt auf meiner endlosen bucket list abgehakt zu haben – diesmal aber landete ich einen Treffer. „The Horror at 37,000 Feet“ mag kein ganz großer Fernsehklassiker sein wie „The Night Stalker“ und auch nicht so effektiv sein wie Shatners vorherige Flugzeugeskapade im Rahmen der „Twilight Zone“, entpuppt sich aber als straff inszenierter, ziemlich effektiver kleiner Konzeptgrusler, der erheblich mehr richtig als falsch macht. Spannende Story, überwiegend gut aufgelegter Cast, der genau die richtige Art Performance für diese Art Film hinlegt, straff inszeniert – wer auf den schönen alten TV-Horror der 70er steht, wird hier voll bedient.

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© 2015 Dr. Acula