Konzept

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BADMOVIES.DE - DAS KONZEPT

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SEID GEGRÜSST, STERBLICHE FREUNDE!

Seit vielen Jahren berichte ich das schier Unglaubliche - zeigte das Irreale und bewies, daß es mehr als Tatsachen gibt. Ich stand Aug' in Aug' mit Untoten, entkam den Fängen der Vampire und den Klauen von Werwölfen, doch nichts ist so stark wie die dämonische Macht von Filmen, die unmöglich von menschlichen Wesen erdacht worden sein konnten, sondern erschaffen wurden von dunklen Mächen, Ausgeburten fremder, bösartiger Dimensionen, um die Menschheit zu versklaven und zu unterjochen.

Wir können dies nicht mehr länger geheimhalten! All dies, was Ihr hier lesen werdet, basiert auf den vorliegenden Beweisen, den Aussagen der Unglücklichen, die diese schreckliche Prüfungen überlebten.

Was Ihr hier lesen werdet, wird nicht angenehm sein, aber Euch hoffentlich eine Warnung - denn zukünftige Ereignisse wie diese werden Euch in der Zukunft betreffen!

Mein Name ist Dr. Acula, ich bin Euer Begleiter durch die Nacht...

Macht es Euch bequem, öffnet Euer Bewußtsein und laßt Euch durch mich in die Schattenwelt führen - wenn Ihr es wagt...

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apologies to Edward D. Wood jr. for a shameless rip-off of his poetry


BADMOVIES - was ist das eigentlich?

Nun, eigentlich ist "badmovies", sprich "schlechte Filme", ein wenig das falsche Wort, aber es ist schön griffig ;-) Hauptsächlich wollen wir uns hier mit dem beschäftigen, was man so hübsch "B-Film" nennt. Filmhistorisch geht dieser Begriff auf die guten alten Hollywood-Zeiten der 30er zurück... "B-Filme" waren damals durchaus von den großen Studios produzierte Filme, mit denen diese zwischen den Großproduktionen ("A-Filme") die ihnen gehörenden Kinoketten zukleisterten. B-Filme wurden damals durchaus mit respektablen Stars gedreht, hatten aber einfach ein kleineres Budget und meist kürzere Laufzeit, damit man sie in Doppelvorstellungen packen konnte. Nachdem die Studios vom langen Arm des Gesetzes gezwungen wurden, sich von ihren Kinoketten zu trennen, wurde der "B-Film" zum Territorium der "Independents", der kleinen, unabhängigen Produzenten, die für wenig Geld potentiell kommerziell erfolgversprechende Reißer drehten, wieder für Doppelvorstellungen oder später für Drive-Ins. "Marihuana"-Filme wie Reefer Madness, eigentlich alle frühen Roger-Corman-Filme, Ed Woods Werke, etc. fallen in diese Kategorie. Mit dem Aussterben der Drive-ins und dem Aufschwung der Multiplexe und dem gleichzeitigen Entstehen des Home-Video-Markts etablierte sich "B-Film" zum Synonym für DTV (Direct-to-Video) - Filme, die nie für Kinoeinsatz entwickelt wurden, sondern nur auf dem Video-Leih- und Kaufmarkt für Kasse sorgen sollten. Über all die Jahre blieb eins weitgehend gleich - B-Filme grasen seit fünfzig Jahren das gleiche Terrain ab: Horror, Science fiction, seit den 80er Jahren verstärkt Action, Exploitation. Themen also, die mit vergleichsweise bescheidenen finanziellen Mitteln potentiell hohen Gewinn versprechen. Die "seriöse" Filmkritik nahm und nimmt den B-Film nie richtig zur Kenntnis - obgleich manch große Karriere, sowohl von Regisseuren als auch von Schauspielern, im B-Film-Bereich begann. James Cameron, Joe Dante, Jonathan Demme, Ron Howard seien als Beispiele für Regisseure erwähnt, die ihr Rüstzeug in der Billigfilmschmiede von Roger Corman erlernten. Johnny Depp, Leo DiCaprio, Tom Hanks, Angeline Jolie - sie alle starteten ihre schauspielerischen Karriere in Filmen, die man als B-Filme klassifizieren kann und muß (und nahezu jeder Hollywood-Top-Star hat seine B-Leiche im Keller). Dennoch erfreuen sich die B-Filme immenser Popularität - nicht verwunderlich, da 80 % der Titel, die in Videotheken rumstehen, sich dieses Etikett anhängen können oder müssen. B-Filme müssen auch nicht von Haus aus schlecht sein - das trifft sicherlich auf den Großteil zu, aber wie schon Theodore Sturgeon sagte, 90 % von allem ist Mist. Schwierig wird's halt schon allein ob der Masse neu erscheinender Titel und dem, was schon seit Jahren auf den Markt ist, festzustellen, was nun was taugt und was nicht. Dies ist der eine Aspekt, der badmovies.de inspirierte... Der andere ist der schlichte Kultwert. In den USA sind "bad movie festivals" gang und gäbe - hanebüchene Filmeskapaden wie Monster from Green Hell, The Infra Superman oder Plan 9 From Outer Space sind Kult, sie haben Fans, und sie haben Websites (einige der besten findet man unter den hiesigen Links). In Deutschland gibt's zwar, wie man im Lauf der Zeit merkt, genügend Fans, aber es hat sich im Internet noch keine definitive Plattform entwickelt, um sich auszutauschen, wie es Sites wie in den USA sind. Das ist der zweite Aspekt, der badmovies.de inspirierte... (und an dieser Stelle ein Gruß an Andrew Borntreger, der mir hoffentlich nicht zu sehr böse ist, daß ich die Bezeichnung "badmovies" relativ schamlos für Verwendung in deutschen Landen "klaute").

Kurz und knapp: badmovies.de soll den Fans von B-Movies und solchen, die es (vielleicht) werden wollen, ein Forum bieten - mit dem Herzstück ausführlicher Reviews, die Spoiler beinhalten (be aware!) mit (hoffentlich) launigen Kommentaren und Analysen, deren Kern immer die alles entscheidende Frage bleiben soll: "Unterhält der Film?" Denn das ist nun mal des Pudels Kern... ich will mich von Filmen unterhalten lassen, bevorzugt gut ;-), und unter diesem Aspekt fühle ich den Filmen auf den Zahn. Genretechnisch gibt's keine Scheuklappen - von Splatterhorror bis Arthouse-Drama kann hier alles seinen Platz finden, und sicher auch gelegentlich die ein oder andere Großproduktion, die's verdient hat, durch den Kakao gezogen zu werden. Ausnahme: für Amateur-Filme ist die Site nicht gedacht - ein gewisser professioneller Mindeststandard soll gewahrt bleiben (also schickt mir nicht Eure Camcorder-Tapes). Für Review-Vorschläge, Gastreviews und andere gute Ideen bin ich immer dankbar.

So gesehen ist badmovies.de eigentlich ein wenig "Etikettenschwindel" - es geht hier nicht ums Abfeiern von amtlicher Zelluloidverschwendung, bei dessen Ansehen einem sämtliche Gehirnzellen explodieren, als Kult (was nicht heißt, das solche Filme nicht ebenfalls nach bestem Wissen und Gewissen gewürdigt würden), sondern um (natürlich subjektive) Herausstellung von "what's entertainment and what's not" aus dem Bereich der preisgünstig produzierten Filmware.

Zur besseren Orientierung und Einschätzung habe ich zwei Bewertungsskalen "entwickelt".

Die BOMB-Skala von 0 bis 10: klassifiziert das technische/darstellerische/drehbuchmäßige Unvermögen der Beteiligten, je höher, desto unprofessioneller...

Die BIER-Skala von 0 bis 10: klassifiziert den reinen Spaßwert des Gebotenen, bevorzugt in geeigneter Stimmung & Runde. Die BIER-Skala stellt also heraus, wie unterhaltsam der Film letztendlich ist, unabhängig von seinen durch die BOMB-Skala dargestellten Schwächen. Der wahre B-Film-Fan von Welt schlägt sich aber auch gerne mal durch einen nur BOMBenden Streifen, und sei's zur Abhärtung ;-)

Für Fragen, Belehrungen, Beleidigungen, Lob und Preis, Geld- und Sachspenden, wendet Euch vertrauensvoll per Kontakt-Button an Euren guten alten Webmaster Dr. Acula.