Solarfighters

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SOLARBABIES (dt. Titel: Solarfighters)

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USA 1986, 94 min, FSK 12

Regie: Alan Johnson

Darsteller: Jason Patric (Jason), Jami Gertz (Terra), Lukas Haas (Daniel), Adrian Pasdar (Darstar), James LeGros (Metron), Claude Brooks (Rabbit), Peter DeLouise (Tug), Richard Jordan (Grock), Charles Durning (Warden), Sarah Douglas (Shandray), Peter Kowanko (Gavial), Terrence Mann (Ivor), Alexei Sayle (Malice), Bruce Payne (Dogger)

Wir befinden uns im Jahr 41 „neuer Zeitrechnung“. Die Erde ist mal wieder ein verwüstetes Ödland, und auf den spärlichen Wasserreserven hält das „E-Protektorat“ den schweren schwarzbehandschuhten Daumen daruf. Als anständige Diktatoren entziehen die Bösbuben den Familien die Kinder im Babyalter, um sie in staatlichen „Orphanages“ auf Systemlinie zu trimmen. Der Warden unserer speziellen Orphanage ist alt genug, um sich noch an die guten alten Zeiten zu erinnern und versucht ein weitestgehend menschliches Regime aufrecht zu erhalten – dazu gehört auch, dass die Kids mehr oder minder geduldet der neuen Sportart „Skateball“ (eine Art Mischung aus Basketball und Lacrosse auf Rollschuhzen) nachgehen können. Die ungekrönten Kings der Skatearena sind die „Solarbabies“: Jason, Terra, Metron, Rabbit, Tug und ihr „Maskottchen“, der zehnjährige taube Knirps Daniel. Als ein Match gegen die fiesen „Scorpions“, die von Protektorats-Repräsentant Stricter Grock protegiert werden, von den „E-Cops“ gesprengt wird, flüchtet sich Daniel in ein altes Tunnelsystem und entdeckt dort eine geheimnisvolle Kugel… die volleyballgroße Sphäre hat offensichtlich übernatürliche Kräfte – sie kommuniziert auf telepathischem Weg mit Daniel, heilt seinen Gehörschaden und lässt es später auf der Stube der „Solarbabies“ sogar regnen. Während die Solaren noch darüber grübeln, wer oder was diese Kugel, die sich „Bodhi“ nennt, ist, was sie kann und was sie soll, hat Darstar, der quintessentielle Outsider-Bursche mit dem mystischen Tick, schon eine ziemlich akkurate Vorstellung. Er gehört nämlich zu den (oh verdammt, wie heißen die nochmal??) „Taschgani“ (oder so), freien Menschen, die nomadisch in der Wüste leben und die Legende von Bodhi, der von den Sternen kommt und das finstere Zeitalter beendet, zumindest sinngemäß kennt. Darstar klaut die Kugel und seilt sich ab, verfolgt von Daniel, der seinen neuen kugeligen Freund natürlich behalten will, und, in einem unvernünftigen Anfall von Verantwortungsbewusstsein, dieser wird wiederum verfolgt von den restlichen Solarbabies, denen durchaus klar ist, dass sie, einmal abgehauen, nicht mehr in die halbseidene Sicherheit der Orphanage zurückkehren können. Und so heften sich natürlich angeführt von Grock und seinem neuen Henchmen Gavial, Jasons Intimfeind Numero Uno, an die respektiven berollerten Fersen.

Gruppenbild mit dummen Gesichtern. In den Uniformen würde ich aber auch dumm kucken.

Darstar findet ein Taschgani-Camp und erhält ein paar kryptische Informationen, doch bevor er damit etwas anfangen kann, wird das Lager von Grocks Truppen überfallen und planiert. Unter Folter gesteht Taschgani-Chef Ivor die Nummer mit Bodhi, der als „Sphäre von Longinnes“ (laut Untertitel) bzw. „Longinus“ (laut IMDb) auch beim E-Protektorat bekannt und als potentielle Gefahr wenig beliebt ist. Grock spekuliert auf Ruhm und Ehre, wenn er die Sphäre vernichtet, doch die ist nach wie vor in Darstars Händen, der dem Massaker im Lager entkommen ist und sich nach „Tiretown“, einer kleinen Industriesiedlung, verabschiedet hat, wo ihn wiederum die mittlerweile mit Daniel wiedervereinten Solarbabies aufspüren. Doch auch Tiretown wird von den E-Cops heimgesucht und in den allgemeinen Kampfverwirrungen gelingt es Grock, Darstar und Bodhi einzusacken. Auf der Flucht geht den Babies auch noch Terra verloren, zudem fallen sie in die Hände des von Grock eingeschalteten Kopfgeldjägers Malice. Doch Terra hat Anschluss bei den letzten Überlebenden der „EcoWarriors“, den früheren Gegenspielern des Protektorats, gefunden und kann die Freunde befreien.

Nun gilt es noch, die Sphäre zu retten, ehe Grock und die von ihm beauftragte Wissenschaftlerin Shandray sie kaputtmachen…

Darstar hat, glaube ich, grad den Preis für die beste Frisur gewonnen.

Der Film: Man vergisst ja gerne, dass Mel Brooks nicht nur der geniale Komiker ist, als der er allgemein verehrt wird, sondern auch immer wieder auch andere interessante Filmprojekte auf den Weg brachte. David Lynch verdankte ihm die Chance, seinen Durchbruchs-Film „Der Elefantenmensch“ realisieren zu können, die Oscar-nominierte Biographie „Frances“ mit Jessica Lange wurde von Brooks finanziert, aber auch Chris Walas‘ Horrorfilm „The Vagrant“ entstand mit Brooks-Knete. Der gute Mel hing dieses Engagement nur nie an eine sonderlich große Glocke…

Kurz bevor Meister Mel dem SF-Genre im Allgemeinen und „Star Wars“ im Speziellen mit „Spaceballs“ den Spiegel vorhielt, produzierte er einen „ernsthaften“ Science-fiction-Film, „Solarbabies“ (nachvollziehbarerweise in Deutschland „Solarfighters“ genannt), ganz offensichtlich konzipiert als Versuch, das kassenträchtige Subgenre des postapokalyptischen Actionfilms a la „Mad Max“ etwas jugendgerechter aufzuarbeiten. Die Voraussetzungen, die Brooks dafür schuf, waren eigentlich nicht schlecht – Geld war sicherlich nicht in den Maßen vorhanden, wie es die großen Majors in ein solches Projekt investiert hätten, aber genug, um den Film absolut vorzeigbar aussehen zu lassen, die Spezialeffekte wurden in die bewährten Hände von Oscar-Preisträger und „Star Wars“-FX-Hexer Richard Edlund gelegt, auch Kameramann Peter MacDonald hatte schon an der „Star Wars“-Saga mitgearbeitet, der Score wurde von Soundtrack-Legende Maurice Jarre betreut und für die Parts vor der Kamera trommelten Brooks Leute eine respektable Mischung aus Routiniers wie Charles Durning („Tootsie“, „Teufelskreis Alpha“), Sarah Douglas („Superman II“) und Richard Jordan („Hebt die Titanic!“, „Dune“, „Flucht ins 23. Jahrhundert“) sowie ambitionierten Newcomern wie Jason Patric (später in „The Lost Boys“, „Speed 2“, „Sleepers“), Jami Gertz („The Lost Boys“, „Unter Null“, „Twister“), James LeGros („Near Dark“, „Das Böse 2“, „Living in Oblivion“), Adrian Pasdar („Top Gun“, “Near Dark”, “Heroes”) und Kinderstar Lukas Haas (“Der einzige Zeuge”, „Die phantastische Reise ins Jenseits“) zusammen.

You’d make a convincing Nazi.

Warum erwies sich „Solarbabies“ dann als fulminanter Flop? Na, ganz einfach, wie üblich sparte man am Drehbuch (und, wie auch noch zu klären sein wird, an der Regie). Das Script von Walon Green („The Wild Bunch“, „Das große Dings bei Brinks“) und seinem recht undistinguierten Partner D.A. Metrov ist nicht nur fürchterlich unoriginell, sondern scheitert auch an dem ewigen Zwiespalt, einerseits ein ernstzunehmender, rasanter Actionfilm im „Mad Max“-Fahrwasser, aber eben auch eine kindgerechte Jugendphantasie sein zu wollen. Das bedeutet im Klartext, dass sich ungeheuer naive Momente, die hauptsächlich in der „Beziehung“ von Daniel und seinem kugeligen Freund Bodhi zu finden sind und sich eher märchenhaft-fantasygeprägt äußern, und verhältnismäßig harte, düstere Szenen (wenn z.B. der Tachingi-Anführer von Grock gefoltert wird oder Shandray elektrisch geröstet wird) mächtig beißen – dieweil ich durchaus der Theorie anhänge, dass man Kinder durchaus auch mit „finsteren“ Dingen fordern kann (die meisten Märchen wären adäquat ja nur mindestens mit FSK 16 verfilmbar) und viele der besten für ein kindliches Publikum gedachten Filme (man denke an „E.T.“ oder, schockschwerenot, an die „Brüder Löwenherz“) ihre, na, sagen wir mal, weniger leichtgewichtigen Momente haben, so entwickeln sie sich im Idealfall konsequent aus ihren jeweiligen Geschichten. „Solarbabies“ reiht dagegen mehr oder minder dramaturgisch unbeleckt action set pieces aneinander und verbindet sie mit ein wenig sentimentalem Fantasygeschwurbel und bringt’s dabei nicht mal fertig, seine „Welt“ einigermaßen schlüssig zu erklären. Wer das „Protektorat“ ist und was es will (außer unspezifiziert „böse“ sein), bleibt ebenso vage wie der Hintergrund der „Eco-Warriors“ (was zumindest durch die Blume andeutet, dass grundsätzliche Meinungsverschiedenheiten zum Thema Ökologie und Umweltschutz existierten), und was genau Bodhi bzw. die „Sphäre von Longinnes/Longinus“ ist, welche Bewandnis es mit ihr hat, was ihre Kräfte sind, wer sie konstruiert hat etc., bleibt auch unaufgeklärt (dieweil ich’s während der Ansicht für einen witzigen Gedanken hielt, die Sphäre könnte letztendlich nur eine Art Computer von Longines gewesen sein, müsste man, ist Longinus der korrekte Name, eine religiöse Querverbindung von der „Sphäre“ zum „Speer“ ziehen). Keinen gesteigerten Sinn macht auch das Rollschuh-Gimmick (jaja, die Skateball-Techniken kommen den Solarbabies im Showdown zur Hilfe, ist ja gut) – zwar kann man den Film damit immerhin in das erstaunlicherweise tatsächlich existierende Sub-Subgenre des Rollschuh-SF-Films einsortieren (zu „Rollerball“, „Prayer of the Rollerboys“ und den umpfzig Skate-SF-Filmen aus der Werkstatt des einzigartigen „Zen-Filmemachers“ Donals G. Jackson, dessen Opus Magnum Roller Blade wir hier ja auch ausgiebig gewürdigt haben). Warum das Protektorat darauf Wert legt, dass die Jugend „Rollschuh sind in“ singt, gehört zu den zahlreichen unbeantworteten Fragen (ist ja nicht so, als würden sich die ausgebildeten E-Cops gewöhnlicher Mad-Max-getunter Autos und Motorrädern bedienen…).

Auch Mord ist Sport.
Grock ist bemused – Shandray trägt weiß, obwohl sie böse ist…

Man könnte natürlich aber über eine, eh, nicht ganz ausgearbeitete Hintergrundmythologie hinwegsehen, wenn die Story an und für sich überzeugen könnte. Kann sie aber nicht, weil sie… leider nicht sonderlich spannend, aufregend oder kreativ wäre. Green und Metrov scheuen sich davor, richtige Konflikte aufzubauen, die über bloßes „Solarbabies=gut, Protektorat=böse“ hinausgehen. Die Solarbabies sind eine erlesen langweilige Truppe, die sich enervierend gut versteht und schon fast verstörend zusammenhält, da gibt’s keine internen Konflikte, die sind alle voll auf einer Wellenlänge, da fragt man sich, wozu’s fünf von der Sorte (plus Daniel) braucht (mit zwei Halbsätzen versuchen die Schreiberlinge, Metron zu einer Art schwachem Glied zu stilisieren, weil der im Protektorat hätte Karriere machen können, aber das wird niemals wirklich dramaturgisch ausgenutzt), auch mit Darstar, der ja immerhin die Sphäre geklaut hat und damit den ganzen Schlamassel so richtig in Fahrt bringt, gibt’s keine wirkliche Auseinandersetzung. Und die Gegenseite besteht, mit Ausnahme des auf Humanität bedachten Wardens, der sich aber mit Ende des ersten Akts aus der Handlung verabschiedet, aus eindimensionalen Harr-harr-ich-bin-EVIL-Figuren ohne Tiefgang (mit der Mini-Ausnahme der Kopfgeldjäger Malice und Dogger, die aber hauptsächlich dem comic relief dienen).

Der Ringelpiez ist zwar ohne Anfassen, aber trotzdem elektrisierend.

Das nächste große und bereits angedetuete Problem ist die Regie. Es ist nicht jeder zum Regisseur geboren und nicht jeder, der zum Regisseur geboren ist, ist zum Action-Regisseur geboren. Alan Johnson ist im echten Leben Choreograph, und damit meine ich „Chroreograph“ im ursprünglichen Sinn, also im Bezug auf rhythmisches Hin- und Herbewegen zu Musik, will sagen „Tanzen“. Johnson choreographierte diverse Fernsehrevuen (u.a. für Disney), ein ganzes Rudel TV-Specials für Shirley MacLaine, ,und, damit ist zumindest die Verbindung zu Mel Brooks hergestellt, war schon immer Mels go-to-guy für Tanzchoreographien in seinen Filmen, von „Frühling für Hitler“ bis „Dracula: Tot, aber glücklich“. Das qualifiziert meines Erachtens nicht unbedingt direkt für Regiearbeiten, zumindest nicht ohne eine gewisse Lernphase als Assistant- oder Second-Unit-Director, aber Brooks vertraute dem alten Kumpel schon die Regie bei seinem Lubitsch-Remake „Sein oder Nichtsein“ an – Brooks-Kenner stufen den trotz toller darstellerischer Leistungen als einen der eher schwächeren Filme im Ouevre des Meisters aus, und das liegt sicherlich hauptsächlich an der etwas tranigen und im schlechteren Sinne „theatralischen“ Inszenierung Johnsons. Dabei kommt „Sein oder Nichtsein“ Johnson schon entgegen, weil es eben ein nicht unbedingt visueller und aktionsreicher Stoff ist, sondern in vielerlei Hinsicht einem Theaterstück nahekommt. Brooks schien aber zufrieden genug gewesen zu sein, um Johnson auch „Solarbabies“ anzuvertrauen und das IST dann halt aber ein visueller und aktionsgeladener Stoff, und damit erweist sich der gute Mann leider als völlig überfordert. Dass er keinen vernünftigen Spannungsbogen hinbekommt – geschenkt, ich wäre damit zufrieden, wenn die action set pieces einfach funktionieren würden, aber sie sind konfus und können sich auch nicht wirklich entscheiden, ob sie humorig oder ernst gemeint sein wollen…

Aber genug genörgelt (fast). Es gibt auch gute Seiten an „Solarbabies“ – der Film *sieht* tatsächlich nach Kino aus, die Bauten und Fahrzeuge sind cool, die Kostüme zumindest akzeptabel. Wenn die Handlung in „Tiretown“ angekommen ist, kommt sogar wirklich ein wenig „Road Warrior“- (bzw. zumindest „Beyond Thunderdome“-könnte-auch-Bartertown-sein-)Feeling auf. Richard Edlungs VFX sind auch über jede Zweifel erhaben (auch wenn der fliegende Bodhi etwas albern wirkt). Nicht mithalten kann Maurice Jarres Score – den hat der gute Mann wohl in einer schwachen Stunde am Synclavier eingefiedelt, da sind keine großen Themen drin, nicht der Bombast, den man sich einfach mal wünscht, damit der Streifen etwas mehr Power, wenigstens von der Tonspur, bekäme.

Zum Glück sind die jugendlichen Darsteller allesamt ziemliche Sympathiebolzen und können, auch wenn sie sicherlich darstellerisch unterfordert sind, einfach mit ihrer Präsenz wuchern. Nicht von Ungefähr wurde aus den meisten der Jungstars ja noch was… Gertz und Patric trafen sich ja wenig später in „Lost Boys“ wieder, wohingegen es Pasdar und LeGros in das Konkurrenzprodukt „Near Dark“ verschlug. Peter DeLouise fand im Fernsehen sein Glück (u.a. in „21, Jump Street“ und „seaQuest“), Claude Brooks hatte immerhin eine Hauptrolle in Sitcom „True Colors“, die allerdings nur zwei Staffeln erlebte. Alle Jungdarsteller, inklusive Lukas Haas, der manchmal ein wenig zu nerven droht (was aber auch nur meine bekannte und beliebte Aversion gegen Knirpse in Filmen sein kann), sind engagiert bei der Sache, auch wenn die Rollen ihnen nicht viel Gelegenheit zum *Spielen* geben und Pasdar ganz besonders unter der klischeenhaften mysteriöser-Pseudoindianer-der-mit-Tieren-spricht-Rolle (leicht übertrieben) leidet. Patric, Gertz und LeGros sind aber durchaus überzeugend, DeLouise und Brooks haben weniger zu tun.

Auf Bösmannsseite ist der 1993 zu früh verstorbene Richard Jordan mir ein bissl zu wenig exaltiert als Grock, das gleicht Peter Kowanko (wurde noch im Hearst-Biopic „Patty“ und dem Irene-Cara-Pseudo-Prisonflick „Laserexil“ auffällig) allerdings aus. Sarah Douglas ist bekanntlich eine mehr als routinierte Villainöse und Charles Durning bemüht sich um eine gewisse Gravitas. Der viel gebuchte Charakterdarsteller Bruce Payne bildet mit dem englischen Anarcho-Komiker Alexei Sayle (auch zu sehen in „Zu spät! Die Bombe fliegt“ oder „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“) ein ganz witziges, aber auch nicht wirklich gefordert- und gefördertes comic-relief-Duo.

Bildqualität: Koch Media bringt „Solarfighters“ auf BluRay (in gelbem Case – ich hoffe, ihr seid keine Monks). Die Bildqualität (2.35:1) ist durchweg gut, in manchen Szenen etwas grieseliger, aber auf jeden Fall einem knapp 30 Jahre alten Film angemessen (d.h. natürlich auch, dass man Greenscreen-Aufnahmen und compositing lines bei VFX durchaus erkennt).

Tonqualität: Deutscher und englischer Ton in DTS-HD 2.0 (englische Untertitel optional zuschaltbar). Kein Feuerwerk der Soundeffekte oder des Scores (der dafür, wie gesagt, eh etwas zu schmalbrüstig ist), aber allemal gut brauchbar.

Extras: Leider nur der deutsche und der US-Trailer sowie eine Bildergalerie.

Fazit: Das ganze Review hat sich sicherlich etwas sehr negativ angehört, aber man KANN „Solarfighters“ durchaus kucken, man hat nur ständig das Gefühl, dass mit ein bisschen mehr gutem Willen bzw. einem kompetenteren Regisseur und etwas mutigeren Drehbuchautoren ein besserer Film `bei rumkommen hätte können und sollen – wenn man schon die technische Expertise im Stab und einen talentierten Cast zur Verfügung hat. So ist „Solarfighters“ zwar ansehbar, aber eben „nur“ run-of-the-mill-SF, ähnlich wie „Spacehunter – Jäger im All“. 80er-Jahre-SF-Freunde sollten allein schon aus Nostalgiegründen (echte handgemachte Stunts und Effekte!) reinkucken. Ich will mal nicht so sein und verleihe einen knappen dritten Punkt, eben der Nostalgie wegen…

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